Action-Cams

An Land, unter Wasser und in der Luft: Action-Cams machen eindrucksvolle Foto- und Videoaufnahmen möglich – und das auch unter extremen Bedingungen. Unangefochtener Marktführer in diesem speziellen Kamerasegment ist das US-amerikanische Unternehmen GoPro.

Die Zielgruppe: sportlich. Action-Cams kommen überall da zum Einsatz, wo andere Kameras an ihre Grenzen stoßen. Entwickelt wurden die kleinen Camcorder, um das freihändige Filmen aus neuen Perspektiven zu ermöglichen. In nur wenige Jahren eroberten die Geräte den Videomarkt im Sturm – das zeigt sich auch an den vielen spektakulären Videos im Internet. Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) machte der Umsatz mit Action-Camcordern im Oktober 2013 einen Anteil von 41 Prozent am gesamten Video-Markt aus. Im Vergleich zum Vorjahr war der Umsatz mit den kleinen Kameras ebenfalls gestiegen. Action-Camcorder sind also begehrt. Aber warum eigentlich?

Unterschiede zu normalen Camcordern

Anders als herkömmliche Videokameras sind Action-Cams kleiner und leichter. Mit Gurten oder anderen Halterungen lassen sie sich am Körper tragen oder an Gegenständen befestigen. Sie werden daher häufig beim Sport eingesetzt. Beim Surfen, Skaten oder Fallschirmspringen ermöglichen sie das freihändige Filmen. Action-Cams wie zum Beispiel die GoPro Hero 4 verfügen über ein Weitwinkelobjektiv mit fester Brennweite. Die maximale Auflösung heutiger Modelle reicht bereits an große, professionelle Kameras heran. Häufig leidet die Bildqualität jedoch an der geringen Bildruhe – zudem sind die kleinen Multitalente nicht sonderlich lichtstark. Die Tonqualität lässt nicht zuletzt wegen der schützenden Gehäuse oft zu wünschen übrig.

Zahlreiche Zubehöroptionen für Action-Cams

Die größte Stärke der Action-Cams: Sie sind nahezu universell einsetzbar. Mit entsprechenden Gehäusen können sie vor Staub, Stößen, extremen Temperaturen oder Feuchtigkeit geschützt werden. Unterwassergehäuse ermöglichen das Filmen von Tauchgängen. Wer beide Hände für die Ausübung seiner Sportart freihaben möchte, kauft sich zusätzliches Zubehör wie Kopf-, Brust- oder Armhalterungen, Saugnäpfe, Klebe- oder Gurtbefestigungen sowie Montagezusätze für Helm, Lenker oder Surfboard. Für den anfangs noch geringen Bedienkomfort der kleinen Kameras bieten viele Hersteller heutzutage WLAN-Lösungen an. Die Steuerung der Action-Cam funktioniert dann ganz einfach per Fernbedienung, Smartphone- oder Tablet-App.

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