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Augmented Reality

Augmented Reality wird mit neuen technischen Möglichkeiten immer greifbarer. AR-Anwendungen erobern Spiele, die Werbung und vieles mehr.
Augmented Reality-Anwendungen erweitern die Realität um computergenerierte Informationen.
Augmented Reality-Anwendungen erweitern die Realität um computergenerierte Informationen. (©CC: Flickr/Ted Eytan 2014)

Was haben eine Fußballübertragung im Fernsehen und die Datenbrille Google Glass gemeinsam? Beide setzen auf Augmented Reality. Darunter versteht sich die Anreicherung der Realität mit computergenerierten Informationen. Deshalb wird der Begriff in der Regel mit "erweiterter Realität" übersetzt.

Während die sogenannte Virtual Reality (VR) ausschließlich künstliche Welten erschafft, mischt die Augmented Reality (AR) virtuelle und echte Welt. Daher ist in diesem Zusammenhang oft auch von einer Mixed Reality (MR) die Rede. Diese Technologie kommt bereits im heutigen Alltag vielfach zum Einsatz. Zu den ersten Anwendungsbereichen von Augmented Reality zählen Sportübertragungen im Fernsehen. Hier wird das Live-Bild durch Computeranimationen unterstützt, zum Beispiel beim Einblenden von Laufwegen in einem Fußballspiel oder von Bestmarken in der Leichtathletik.

Technische Voraussetzungen für AR-Anwendungen

Um die Realität anreichern zu können, muss sie zunächst erfasst werden. Dafür ist eine Kamera nötig. Soll eine dreidimensionale Bewegung registriert werden, müssen zudem weitere Sensoren her – etwa ein GPS-Empfänger, ein Beschleunigungsmesser und ein Gyroskop. Sämtliche Informationen werden von einem Prozessor verarbeitet und mit den Inhalten beziehungsweise der Logik einer App angereichert. Zur Ausgabe der Augmented Reality ist wiederum ein Display nötig, beispielsweise der Bildschirm eines Smartphones oder Tablets.

Heutige Anwendungsbereiche für Augmented Reality

AR-Anwendungen haben bereits Einzug in die Spielebranche, die Werbung, die Architektur, die Medizin und andere technische Bereiche gehalten. Schon 2003 konnten Besitzer einer Sony PlayStation 2 plus EyeToy-Kamera beispielsweise Ninjas vertreiben, indem sie eine abwehrende Bewegung vor der Kamera ausführten. Smartphone-Nutzer können unterwegs von den sogenannten Location Based Services (LBS) profitieren. Diese blenden zum Beispiel Informationen zu historischen Gebäuden ein, die mit der Handykamera gefilmt werden. Dem Einzelhandel bietet Augmented Reality die Möglichkeit, Kunden eine in die Realität eingebettete Vorschau auf ein bestimmtes Produkt zu geben.

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