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BlackBerry

Blackberry versucht sich im Smartphone-Segment neu zu positionieren.
Blackberry versucht sich im Smartphone-Segment neu zu positionieren. (©picture alliance/dpa/Stephen Morrison 2015)

BlackBerry gilt als Vorreiter im Bereich der Smartphones. Mittlerweile fristet der Hersteller allerdings nur noch ein Nischendasein. Neue Strategien, wie die Entwicklung von besonders sicheren Smartphones, sollen das Unternehmen aus der Krise führen.

Gegründet wurde das Unternehmen BlackBerry unter dem Namen RIM (Research in Motion) bereits 1984. Ende der 1990er Jahre gehörte RIM zu den ersten Unternehmen, die versuchten, im damals noch jungen Smartphone-Markt Fuß zu fassen. Das erste Smartphone-Modell trug den Namen BlackBerry und war im weitesten Sinne ein Hybrid aus Mobiltelefon und Pager. In den folgenden Jahren entwickelte das Unternehmen mit dem BlackBerry OS ein eigenes Betriebssystem, welches als Grundlage für alle weiteren Smartphones aus dem eigenen Hause dienen sollte.

Krise dank iPhone und Co.

Lange Zeit galten BlackBerry-Geräte als die bevorzugten Smartphones für Geschäftsleute. Ernsthafte Konkurrenz erwuchs dem Unternehmen jedoch 2007 mit der Einführung des iPhone. Schnell konnte das Apple-Handy größere Marktanteile erreichen als die BlackBerry-Modelle. Mit dem massenhaften Aufkommen von Android-basierten Smartphones ging die Bedeutung von RIM weiter zurück und der Hersteller stürzte in eine Krise.

Neustart mit bekanntem Namen

2013 erfolgte der Neustart: Dazu änderte das Unternehmen zunächst seinen Namen und benannte sich in BlackBerry um. Im gleichen Jahr bot sich das Unternehmen zunächst selbst zum Verkauf an, zog dieser Offerte jedoch später zurück. 2014 wurde BlackBerry selbst aktiv und schluckte den deutschen Verschlüsselungsexperten Secusmart, um sich in Zukunft auf die Herstellung besonders sicherer Smartphones zu konzentrieren.

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