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Digitale Spiegelreflexkameras

Digitale Spiegelreflexkameras bilden die Königsklasse der Fotografie. Einst dem Profi vorbehalten, setzen heute auch viele Hobbyfotografen auf DSLR.
Digitale Spiegelreflexkameras sind die Könige unter den Fotoapparaten.
Digitale Spiegelreflexkameras sind die Könige unter den Fotoapparaten. (©CC: Flickr/600d 2014)

Sie bilden die Königsklasse der Fotografie: digitale Spiegelreflexkameras. Längst sind sie aber nicht mehr ausschließlich in Profi-Händen zu finden. Auch immer mehr Hobbyfotografen setzen auf die besondere Ästhetik der DSLR-Fotografie.

Die Besonderheit von Spiegelreflexkameras lässt sich bereits am Namen ablesen: Sie verfügen über einen mechanisch kippbaren Spiegel. Dieser ist zwischen dem Objektiv und der Bildebene angebracht. Zu Zeiten der Analogfotografie fiel das Licht über den Spiegel auf einen Film. Bei digitalen Spiegelreflexkameras – auch DSLR ("digital single-lens reflex") genannt – wird das Licht auf einen Bildsensor geleitet. Diese Entwicklung hat einige Zeit benötigt: Die erste analoge Spiegelreflexkamera wurde bereits 1861 von Thomas Sutton entwickelt. Digitale Systeme hingegen traten erst in den vergangenen Jahrzehnten ihren Siegeszug an.

DSLR: Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen Kameras

Im Vergleich zu digitalen Kompaktkameras fallen ihre Verwandten mit Spiegel spürbar größer und schwerer aus. Wer auf der Suche nach einer Kamera für Schnappschüsse auf Reisen ist, greift deshalb häufig zur kompakteren Digitalkamera. Die Größe von DSLR-Modellen bringt aber auch einige nicht unerhebliche Vorteile mit sich: In digitalen Spiegelreflexkameras findet ein deutlich größerer Bildsensor als in Kompaktkameras Platz. Dies wirkt sich positiv auf die Bildqualität aus: Der Sensor erlaubt schärfere, rauschärmere und detailreichere Fotos als ein kleinerer Chip. Insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen nehmen DSLR-Kameras bessere Bilder auf, da der größere Sensor mehr Licht einfängt.

Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera ist dem Fotografen mehr kreativer Spielraum gegeben als mit den vergleichsweise einfacheren Kompaktkameras. Allerdings erfordert das Einstellen der entsprechenden Parameter für das gewünschte Ergebnis auch einige Übung und grundlegende Fotografiekenntnisse. Anfängern fällt häufig das manuelle Fokussieren beziehungsweise der Wechsel zwischen verschiedenen Schärfeebenen schwer.

Viel Zubehör für digitale Spiegelreflexkameras

Neben dem Bildsensor entscheidet auch die Qualität des Objektivs über die Bildqualität. Zwar sind die Objektive bei digitalen Spiegelreflexkameras auswechselbar und in vielen Varianten erhältlich. Aber: Wer sich ein DSLR-Modell kauft, legt sich mit der Entscheidung für einen Hersteller in der Regel auch in Bezug auf das optionale Zubehör fest. Sinnvolles Systemzubehör sollte neben verschiedenen Objektiven auch Filter, externe Blitzgeräte, Fernauslöser und Stative umfassen.

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