Test

"Far Cry 5" im Hands-on-Test: Altes Gameplay & neue Sidekicks

Wir haben "Far Cry 5" im Hands-on-Test bereits angespielt.
Wir haben "Far Cry 5" im Hands-on-Test bereits angespielt. (©Ubisoft 2017)

"Far Cry 5" verschlägt uns in das moderne Montana der Neuzeit. Eine religiöse Sekte hat hier das Land übernommen. Unsere Aufgabe im kommenden Teil der Ego-Shooter-Reihe: Den Anführer und seine Jünger ausschalten. Zur Verfügung stehen uns dabei haufenweise Waffen, Flugzeuge – und ein Hund.

Bisher haben wir in der "Far Cry"-Reihe immer in einer Zeit gekämpft, die in der Geschichte weit zurück liegt. Zum ersten Mal landen wir mit "Far Cry 5" nun in der Neuzeit. Das Setting ist durchaus interessant, einige Schauplätze kann der Amerika-Urlauber sogar wiedererkennen. Trotzdem wurde das Spiel schon im Vorfeld kritisiert: Eine Petition wütender Gamer verlangte sogar die Einstellung der Entwicklung, da sich das Spiel gegen weiße, christliche Amerikaner richte.

Doch bei der Sekte hat sich Ubisoft laut eigener Aussage nicht an einer real existieren Vereinigung oder den Klischees über Amerikaner orientiert, sondern mit vielen Experten gesprochen, um einen ganz eigenen "Kult" für "Far Cry 5" zu kreieren. Dieser nennt sich "Project of Eden's Gate" und prophezeit den bevorstehenden Weltuntergang. Ihr Anführer ist der überzeugende Joseph Seed, der Einwohner brutal unter seine Kontrolle bringt.

Reinrennen und losballern oder taktisch vorgehen

In dem kurzen Demo-Level auf der E3 2017 sollten wir einen Ort aus den Fängen der verrückten Sekte befreien, heißt: religiöse Fanatiker umlegen. Wir schicken also Grace, unsere Scharfschützin, auf einen Wasserturm, damit sie von oben die schwer sichtbaren Anhänger ausschaltet und kämpfen uns selber zwischen Gras und Steinen nach vorne. Es gibt in der offenen Spielwelt von "Far Cry 5" immer verschiedene Arten einen Abschnitt zu meistern. Reinrennen und losballern oder taktisch einen nach dem anderen eliminieren. Durchstarten mit einem Flugzeug oder ohne Hilfsmittel seine Ziele erreichen. Hier können wir einfach das tun, was uns in den Sinn kommt.

Das Spiel fühlt sich insgesamt wieder an wie „Far Cry 4“, bringt aber kleine Verbesserungen mit sich. So haben wir zum Beispiel am oberen Bildschirmrand einen Kompass, der uns in einer Leiste die Himmelsrichtung, unser Ziel und unsere Kollegen anzeigt. Das hilft stark bei der Orientierung.

Helfer zu unseren Diensten

Während des Spiels kommen immer wieder unsere Helfer zum Einsatz, und diese Sidekicks sind ziemlich cool. Haben wir den Hund Boomer bei uns, kann dieser auf Kommando Gegner entwaffnen oder angreifen. Er apportiert sogar die Waffen der ausgeschalteten Jünger, damit wir sie dann benutzen können. Unsere bereits erwähnte Kollegin, Scharfschützin Grace, können wir anweisen in Position zu gehen und für Rückendeckung zu sorgen. Außerdem markieren wir Gegner, die sie dann im Kampf aus der Ferne umlegt. Später in "Far Cry 5" wird es auch noch den Flugzeugbomber Nick Rye geben, der seine Sprengladungen ebenfalls auf Befehl fallen lassen wird.

Doch ansonsten hat sich eigentlich nicht viel am Gameplay verändert: Wir sind weiterhin in der Ego-Perspektive unterwegs, ballern alles nieder und kämpfen uns durch die Abschnitte der Welt von "Far Cry 5". Ab uns zu gehen wir angeln, jagen oder craften uns neue Gegenstände oder erkunden einfach eine Weile die offene Spielwelt von Hope County. Die hat mir im ersten Eindruck richtig gut gefallen. Sie wirkt lebendig und eigentlich friedlich – wäre da nicht die verrückte Sekte. Die eigentliche Idylle treibt uns beim Spielen wahrscheinlich noch mehr dazu an, die Unterdrückung durch Joseph Seed zu beenden.

Nachdem wir das Gebiet befreit haben, kehrt alles zur Normalität zurück. Bewohner ziehen wieder in ihre Häuser ein und Geschäfte eröffnen erneut. Wir können durch die Straßen schlendern und mit den Menschen sprechen, neue Missionen akzeptieren oder später wiederkommen. Denn hier läuft der Alltag weiter, als wäre nie etwas passiert – außer dass man vielleicht ein paar Schusslöcher in seiner Hauswand wiederfindet.

Losspielen können wir leider erst im nächsten Jahr. "Far Cry 5" kommt am 27. Februar 2018 für Playstation 4, Xbox One und PC in den Handel. Eine Alterseinstufung hat das Spiel bisher nicht bekommen.

Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)
Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)
Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)
Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)
Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)
Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)
Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)
Szene aus "Far Cry 5". fullscreen
Szene aus "Far Cry 5". (©Ubisoft 2017)

Datenblatt

  • Release-Datum
    27.02.2018
  • Genre
    Ego-Shooter
  • Plattform
    PS4, Xbox One, PC
  • Publisher
    Ubisoft

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben