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Ein Tracker ist nicht genug: Mittlerweile gibt es Fitbit-Tracker in verschiedensten Ausführungen.
Ein Tracker ist nicht genug: Mittlerweile gibt es Fitbit-Tracker in verschiedensten Ausführungen. (©Facebook/Fitibit 2015)

Die Fitness-Tracker von Fitbit zählen zu den beliebtesten ihrer Gattung. Selbst US-Präsident Barack Obama vertraut auf die intelligenten Armbänder. Doch was macht das Unternehmen aus San Francisco so besonders?

Anfänge im Jahr 2007

Anders als beim Rivalen Jawbone ist die Geschichte von Fitbit übersichtlich. Die Idee vom smarten Fitness-Tracker kam den Gründern Eric Friedman und James Park im Jahr 2007. Gesundheits- und Fitness-Technologien waren damals weit genug entwickelt, um sie dem Anwender direkt bereitzustellen. Sie arbeiteten an tragbaren Produkten, die im alltäglichen Gebrauch unauffällig und zuverlässig Bewegungen aufzeichnen können. Schon nach kurzer Zeit erschien der Fitbit Classic – ein Schrittzähler, der an der Hose befestigt wurde und optisch kaum auffiel. Schnell wurde die Branche auf Fitbit aufmerksam und es meldeten sich erste Investoren.

Ein Tracker nach dem anderen

Nach einer etwas längeren Entwicklungsphase erschien 2011 dann der Fitbit Ultra, der neben Schritten auch Höhe und Zeit messen kann. Es folgten Fitbit One und Fitbit Zip, bis 2013 mit dem Fitbit Flex das erste Armband auf den Markt kam, das auch mit dem Smartphone kommunizieren kann. Force, Charge und das neueste Modell Surge komplettieren das Tracker-Angebot. Darüber hinaus bietet Fitbit mit der Aria eine WLAN-Waage an, die sich natürlich nahtlos in das Fitbit Ökosystem einpflegt.

Spaß und Motivation dank Community

Das ausgereifte Ökosystem ist auch das besondere an Fitbit. Dank Webseite und kostenlosen Apps haben Nutzer stets Zugriff auf ihre Daten und können sich in der Community mit Freunden und anderen Sportlern vergleichen. Auch Daten von Drittanbietern, wie zum Beispiel MyFitnessPal, können importiert und abgeglichen werden. Zahlreiche Badges sorgen für Spaß und Motivation.

Pläne und Probleme

In Zukunft möchte Fitbit mehrere Tracker pro Nutzer unterstützen und auch Fahrrad-Tracking ist ein Thema. Doch das Unternehmen hat auch mit Problemen zu kämpfen. So klagt das britische Unternehmen Fitbug wegen Markenrechtsverletzungen. Ein noch größeres Problem scheint es mit den Trackern selbst zu geben: Nutzer beschweren sich über Hautirritationen. Bereits beim Fitbit Force trat das Problem auf. Zwar ist der Tracker mittlerweile vom Markt genommen, doch auch Träger des Surge klagen über Ausschläge.

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