GoPro

GoPro ist Marktführer in Sachen Action-Cams. (© 2014 TURN ON)

Mit GoPro ist es wie mit Nutella oder Tempo-Taschentüchern: Wer von einer Action-Cam spricht, sagt GoPro. Das steht für "Go Professional" – also "professionell werden" – und weist auf die Zielgruppe für den kompakten Camcorder hin. Denn insbesondere unter Sportlern hat sich die Kamera zum beliebten Begleiter entwickelt.

"Be a Hero" – so lautet der Werbeslogan der amerikanischen GoPro Inc. Denn was bringt es, ein Held zu sein, wenn man die Welt nicht daran teilhaben lassen kann? Vor allem zum Dokumentieren von sportlichen Erfolgen hat sich die GoPro Hero in ihren verschiedenen Modellgenerationen zum Quasi-Standard in der Szene entwickelt.

Das Erfolgskonzept hinter der Action-Cam: Sie ist klein, leicht und kann dank des vielen Zubehörs fast überall befestigt werden. Die GoPro Hero zeigt die Welt aus bisher unbekannten Perspektiven. Denn sie fährt unter dem Skateboard, auf dem Surfboard, an der Motorradverkleidung oder am Mountainbike-Lenker mit. Auch geht sie mit Tauchern auf Erkundung der Unterwasserwelt, mit Raubtieren auf Tuchfühlung oder mit Fallschirmspringern und anderen Adrenalin-Junkies in die Lüfte.

Die Action-Cam wurde aus der Not heraus entwickelt

Den Grundstein für den Erfolg der Marke legte Firmengründer und CEO Nick Woodman im Jahr 2002. Er wollte spektakuläre Aufnahmen vom Surfen machen, scheiterte aber an der damals verfügbaren Amateur-Fototechnik. Also feilte er an einem eigenen Kamerasystem, das den Vergleich mit professionellen Videoaufnahmen nicht scheuen sollte. Als erstes verkäufliches Modell stellte die Firma im Jahr 2004 die GoPro Hero 35mm vor, die noch auf Film und nur Fotos aufnahm. Ein bedeutender Schritt war die Weiterentwicklung zur Digitalkamera im Jahr 2007. Richtig erfolgreich wurde die GoPro HD Hero-Serie, die es in mehreren Generationen gibt – etwa als GoPro Hero 3+ und GoPro Hero 4.

GoPro Hero: Klein, leicht und überall mit dabei

Die Modelle der Action-Cam richten sich an Hobbyfilmer und Profis gleichermaßen. Sie sind in verschieden ausgestatteten Editionen erhältlich und mit zahlreichem Zubehör kompatibel. Die 2014 erschienene GoPro Hero 4 etwa nimmt Fotos mit bis zu zwölf Megapixeln auf und filmt – zumindest in der Black Edition – mit 4K-Auflösung bei 30 fps. Spektakuläre Zeitlupenvideos sind mit ihr ebenso möglich wie beeindruckende Weitwinkelaufnahmen. In Sachen Bildqualität setzen die Action-Cams des amerikanischen Herstellers Maßstäbe.

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