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Huawei

Huawei drängt immer mehr auch auf den europäischen Markt.
Huawei drängt immer mehr auch auf den europäischen Markt. (©picture alliance / landov 2014)

Huawei ist nicht mehr nur in China ein Begriff, auch hierzulande drängt der Konzern mit Macht auf den Smartphone-Markt. Überschattet wird der Ruf des Unternehmens allerdings immer wieder von Vorwürfen der Produktpiraterie.

Huawei wurde 1988 gegründet. Der Firmensitz des Unternehmens mit insgesamt 140.000 Mitarbeitern liegt im chinesischen Shenzhen. Der asiatische Hersteller ist in Sachen Kommunikationselektronik breit aufgestellt. Neben Smartphones hat Huawei auch Tablets, WLAN-Router und USB-Sticks im Angebot.

Piraterievorwürfe schwelen

Die Smartphones und Tablets von Huawei sehen den Produkten anderer Hersteller mitunter verblüffend ähnlich. In Design und Ausstattung der Geräte orientiert man sich offensichtlich nicht nur optisch am aktuellen Weltmarktstandard. Das sorgt immer wieder für Vorwürfe der Produktpiraterie. 2002 zog beispielsweise der US-amerikanische Netzwerkkomponenten-Hersteller Cisco gegen Huawei vor Gericht. Der Vorwurf: Hardware- und Software-Komponenten seien 1:1 kopiert worden. In direkter Konkurrenz zu Google Glass präsentierte Huawei im November 2014 mit Huawei Honor seine eigene Datenbrille, die in der Fachpresse aber wenig schmeichelhaft als Raubkopie bezeichnet wurde.

Bestes chinesisches Unternehmen in Europa

Auch auf dem europäischen Markt ist Huawei inzwischen sehr erfolgreich. So hat das Unternehmen beispielsweise 2010 von Telefonicá O2 Germany die kompletten Wartungs- und Service-Dienstleistungen für die Mobilfunktechnologie- und infrastruktur übernommen. Schon 2007 wurde man vom chinesischen Wirtschaftsmagazin "Global Entrepreneur" zum besten chinesischen Unternehmen in Europa gekürt.

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