Kickstarter

Die Pebble-Smartwatch wurde per Kickstarter finanziert. (© 2015 Facebook/Kickstarter)

Wer ein Projekt im Kopf hat, für das die Banken keinen Kredit geben wollen, kann sich seit ein paar Jahren auf andere Weise Geld für die Finanzierung besorgen: per Crowdfunding über Kickstarter.

Seit 2009 sammelt die Finanzierungsplattform Kickstarter übers Internet Kleinstbeträge bei den Mitgliedern des Portals ein, um damit Projekte vorzufinanzieren. Die Unterstützer bekommen je nach Höhe der eingezahlten Summe entweder das betreffende Produkt oder auch passende Geschenke wie T-Shirts.

Insgesamt mehr als 1,8 Milliarden US-Dollar auf Kickstarter ausgegeben

Seit Kickstarter Ende April 2009 startete, haben knapp neun Millionen Menschen über 87.000 Projekte unterstützt und dabei mehr als 1,8 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Mittlerweile weltberühmte Produkte, die per Kickstarter finanziert wurden, sind etwa die Smartwatch Pebble Time oder die VR-Brille Oculus Rift. Aber es gab auch immer wieder Projekte, die sich zwar prima anhörten, sich dann aber doch als Fake entpuppten, wie etwa der ScribblePen.

Grundsätzlich stets recht erfolgreich und kein Fake sind Spielefinanzierungen über Kickstarter. Ist der Titel halbwegs bekannt oder vielversprechend, dauert es meist nicht lange, bis das Geld zusammengekommen ist. Jüngstes Beispiel ist "Shenmue 3". Sona hatte auf der E3 2015 die Finanzierung des Games per Kickstarter angekündigt – und innerhalb von wenigen Tagen kamen über drei Millionen US-Dollar zusammen. Ob Sony das Geld am Ende wirklich braucht, sondern nicht vor allem den Marketingeffekt von Kickstarter mitnehmen wollte, ist dann zweitrangig.

Seit Mai 2015 gibt es auch eine deutsche Ausgabe von Kickstarter und es wurden schon viele spannende Projekte angeleiert. Vorher war es für Erfinder aus Deutschland immer schwierig bei Kickstarter mitzumachen, da man für die Teilnahme eine Adresse in den USA benötigte.

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