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OnePlus

Das Logo prangt bei OnePlus überall.
Das Logo prangt bei OnePlus überall. (©CC: Flickr/opopododo 2015)

OnePlus ist eine kleine Firma, die für viel Wirbel auf dem Smartphone-Markt sorgt. Mit dem OnePlus One zeigten die Chinesen, dass man viel Smartphone für wenig Geld anbieten kann. Das OnePlus 2 soll noch besser werden.

Die Idee des perfekten Smartphones

Gegründet im Dezember 2013 vom ehemaligen Oppo Vizepräsidenten Pete Lau, hatte OnePlus schon immer nur ein Ziel im Blick: Das perfekte Smartphone anzubieten. Das heißt für OnePlus nicht nur die hochwertigsten Komponenten auf dem Markt zu verwenden, sondern das Endprodukt auch zu einem attraktiven Preis anzubieten. Auch bei der Software lies man sich nicht lumpen. Statt Vanilla Android oder gar einer verschlimmbessteren Android-Version sollte das Gerät mit der unter Profis beliebten Android-Variante CyanogenMod ausgeliefert werden. Und so kam es dann, das OnePlus One. Technisch gleichwertig mit den damals aktuellen Flagschiffen, jedoch fast zur Hälfte des Preises.

Invite-System und Co.: Kontroversen ohne Ende

Was auf dem Papier fantastisch klang, wurde schnell von der Realität eingeholt. Um den Preis niedrig halten zu können, verzichtet OnePlus auf klassisches Marketing. Mit Spitzen gegen die Konkurrenz (Stichwort: Flagship Killer) und aufsehenerregenden Aktionen sollte die Marke bekannter werden. Stets bemängelt wurde aber das Invite-System. Nur mit spezieller Einladung konnte man das OnePlus One erwerben. Erst seit April 2015 – mehr als ein Jahr nach Release - lässt sich das Gerät ohne Einschränkungen bestellen. Invites wurden derweil in verschiedenen Aktionen verlost, die gelegentlich auch nach hinten losgingen: Bei "Smash the Past" sollten Nutzer ihr altes Smartphone zerstören und das Video hochladen.

Schnell kam Kritik auf – Vorwurf: Ressourcenverschwendung. Doch OnePlus ist auch bekannt dafür auf Kritik zu reagieren. Stattdessen sollten die Altgeräte schließlich gespendet werden. Auseinandersetzungen mit den Machern des CyanogenMod führten zudem dazu, dass Geräte künftig mit der eigenen Android-Version OxygenOS ausgeliefert werden. In Indien gab es allerdings zahlreiche Probleme: Der Hersteller Micromax erwirkte ein vorübergehendes Verkaufsverbot. Mittlerweile wurde das wieder aufgehoben und das OnePlus One kann exklusiv bei Amazon erworben werden. Auch eine Besonderheit, denn im Rest der Welt wird das Gerät nur im eigenen Shop verkauft.

Zukunftsmusik: OnePlus 2, Lite und Tablet?

Stellt sich nun die Frage, wie es mit OnePlus weitergeht. In den nächsten Wochen wird das OnePlus 2 der Weltöffentlichkeit präsentiert. Wann es auf den Markt kommt, ist nicht bekannt. Vermutlich wird allerdings auch hier wieder auf ein Invite-System gesetzt. Gerüchteweise arbeitet OnePlus zudem an einer abgespeckten Variante des OnePlus 2. Bestätigt wurde das OnePlus Lite allerdings noch nicht. Ebenso tauchen immer wieder Gerüchte auf, die Chinesen würden an einem Tablet arbeiten. Diese wurden bisher allerdings stets verneint.

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