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Oscars 2017: Alle Fakten rund um die 89. Academy Awards

Oscars 2017

Der Countdown läuft: Langsam, aber sicher begeben wir uns auf den Weg in Richtung Oscars 2017. Alle Infos zum wohl wichtigsten Filmpreis der Welt gibt es hier.

Die Academy Awards – wie sie richtigerweise heißen – sind jedes Jahr wieder ein absolutes Highlight: Die Oscars 2017 finden voraussichtlich am 26. Februar im Dolby Theatre am Hollywood Boulevard in Los Angeles, Kalifornien statt. Immerhin ist inzwischen klar, wer zu den Nominierten des wichtigsten Filmpreises zählt. Zudem hat die Academy den Moderator feierlich verkündet: Late-Night-Talkmaster Jimmy Kimmel wird die große Bühne entern und für eine hoffentlich unterhaltsame Show sorgen.

Bekannt ist bislang, dass u. a. Hongkongs Martial-Arts-Legende Jackie Chan einen Ehrenoscar entgegen nehmen wird. Auch die Einreichungen der verschiedenen Länder für den besten fremdsprachigen Film stehen bereits: Deutschland geht mit der viel gerühmten Dramedy "Toni Erdmann" bei den Oscars 2017 ins Rennen und kann sich einer Nominierung sicher sein.

7 Oscar-Facts zum Angeben:

  • Der älteste Gewinner in der Geschichte der Academy Awards ist Komponist Ennio Morricone. 2016 erhielt er im Alter von 87 Jahren für seine Filmmusik in Quentin Tarantinos "The Hateful Eight" den Oscar.
  • Die jüngste Gewinnerin hingegen ist Tatum O'Neal, die 1973 im Alter von zehn Jahren als beste Nebendarstellerin für "Paper Moon" ausgezeichnet wurde.
  • "Ben Hur" (1960), "Titanic" (1998) sowie "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" (2003) sind mit jeweils elf Oscars die erfolgreichsten Oscar-Filme aller Zeiten.
  • Richtig bitter lief es 1985 für "Die Farbe Lila": Trotz elf Nominierungen erhielt das Südstaatendrama nicht eine Auszeichnung.
  • Mit 17 Moderationen führte Bob Hope am häufigsten durch den Oscar-Abend, gefolgt von Billy Crystal, der insgesamt neun Mal Host der Academy Awards-Verleihung war.
  • Die meisten Oscarnominierungen unter den Schauspielerinnen hat Meryl Streep erhalten (20 Nominierungen), bei den Männern ist es Jack Nicholson (12 Nominierungen).
  • Die meisten Academy Awards überhaupt wurden Walt Disney verliehen. 26 Oscars – darunter vier Ehrenoscars – konnte der kreative Kopf in seinem Haus nebeneinanderstellen. Hinzu kommen 37 Nominierungen. Absoluter Rekord!

Hintergrund:

Der Academy Award gilt als Heiliger Gral unter den Filmschaffenden: Wer einen Oscar sein Eigen nennen kann, der zählt tatsächlich zu den Besten der Besten in Hollywood. Erstmals fand die prestigeträchtige Verleihung 1929 statt und wird seitdem von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences veranstaltet. Seit 1930 werden die Academy Awards alljährlich vergeben. Anfangs gab es noch die Angewohnheit, den Zeitungen die Gewinner vorab mitzuteilen – allerdings mit einem Embargo mit 23 Uhr in der Nacht der Verleihung. Nachdem allerdings die Los Angeles Times die Preisträger schon am Tag vor der Zeremonie verkündete, ging die Academy of Motion Picture Arts and Sciences 1941 dazu über, für die Bekanntgabe der jeweiligen Gewinner versiegelte Umschläge zu verwenden.

Warum die Statue als Oscar bezeichnet wird und nicht als Academy Award, darüber ist man sich bis heute nicht einig. Entsprechend existieren gleich mehrere Entstehungsmythen. Einer besagt, die zweifache Oscar-Gewinnerin Bette Davis ("Alles über Eva") habe die Statue nach ihrem ersten Ehemann Harmon Oscar Nelson benannt. Mindestens genauso bekannt ist der Mythos, dass Margaret Herrick, Sekretärin der Academy, die goldene Figur 1931 sah und diese sie prompt an ihren "Onkel Oscar" erinnert habe.

Die Anzahl der jährlich verliehenen Academy Awards schwankt. Kategorien werden teilweise von erschaffen, andere gestrichen. Bei den Oscars 2017 werden die Nominierten in 24 Kategorien ins Rennen gehen.

Die Nominierungen der Oscars 2017 im Überblick

Bester Film:

  • "Arrival"
  • "La La Land"
  • "Fences"
  • "Lion"
  • "Hacksaw Ridge"
  • "Manchester by the Sea"
  • "Hell or HIgh Water"
  • "Moonlight"
  • "Hidden Figures"

Bester Hauptdarsteller:

  • Casey Affleck ("Manchester by the Sea")
  • Viggo Mortensen ("Captain Fantastic")
  • Andrew Garfield ("Hacksaw Ridge")
  • Denzel Washington ("Fences")
  • Ryan Gosling ("La La Land")

Beste Hauptdarstellerin:

  • Isabelle Huppert ("Elle")
  • Emma Stone ("La La Land")
  • Ruth Negga ("Loving")
  • Meryl Streep ("Florence Foster Jenkins")
  • Natalie Portman ("Jackie")

Beste Regie:

  • Denis Villeneuve ("Arrival")
  • Kenneth Lonergan ("Manchester by the Sea")
  • Mel Gibson ("Hacksaw Ridge")
  • Barry Jenkins ("Moonlight")
  • Damien Chazelle ("La La Land")

Bester Filmsong:

  • "Audition (The Fools Who Dream)" ("La La Land")
  • "The Empty Chair" ("Jim: The James Foley Story")
  • "Can't Stop the Feeling" ("Trolls")
  • "How Far I'll Go" ("Moana")
  • "City of Stars" ("La La Land")

Bester Soundtrack:

  • Mica Levi ("Jackie")
  • Nicholas Britell ("Moonlight")
  • Justin Hurwitz ("La La Land")
  • Thomas Newman ("Passengers")
  • Dustin O'Halloran, Volker Bertelmann ("Lion")

Bester Shortfilm:

  • "Ennemis intérieurs"
  • "Timecode"
  • "La femme et le TGV"
  • "Silent Nights"
  • "Mindenki"

Bester fremdsprachiger Film:

  • "A Man Called Ove" (Schweden)
  • "Toni Erdmann" (Deutschland)
  • "The Salesman" (Iran)
  • "Land of Mine" (Dänemark)
  • "Tanna" (Australien)

Bester Dokumentarfilm:

  • "Fire at the Sea"
  • "O.J.: Made in America"
  • "I Am Not Your Negro"
  • "13th"
  • "Life, Animated"

Bester Dokumentarfilm (kurz):

  • "Extremis"
  • "Watani: My Homeland"
  • "4.1 Miles"
  • "The White Helmets"
  • "Joe's Violin"

Bester Nebendarsteller:

  • Mahershala Ali ("Moonlight")
  • Dev Patel ("Lion")
  • Jeff Bridges ("Hell or High Water")
  • Michael Shannon ("Nocturnal Animals")
  • Lucas Hedges ("Manchester by the Sea")

Beste Nebendarstellerin:

  • Viola Davis ("Fences")
  • Octavia Spencer ("Hidden Figures")
  • Naomie Harris ("Moonlight")
  • Michelle Williams ("Manchester by the Sea")
  • Nicole Kidman ("Lion")

Bester Animationsfilm:

  • "Kubo and the Two Strings"
  • "The Red Turtle"
  • "Moana"
  • "Zootopia"
  • "My Life as a Zucchini"

Bester animierter Kurzfilm:

  • "Blind Vaysha"
  • "Pearl"
  • "Borrowed Time"
  • "Piper"
  • "Pear Cider and Cigarettes"

Beste Visual Effects:

Bester Musikmix:

  • "Arrival"
  • "Rogue One"
  • "Hacksaw Ridge"
  • "13 Hours"
  • "La La Land"

Bester Musikschnitt:

  • "Arrival"
  • "La La Land"
  • "Deepwater Horizon"
  • "Sully"
  • "Hacksaw Ridge"

Bester Filmschnitt:

  • "Arrival"
  • "La La Land"
  • "Hacksaw Ridge"
  • "Moonlight"
  • "Hell or High Water"

Beste Kamera:

  • Bradford Young ("Arrival")
  • James Laxton ("Moonlight")
  • Linus Sandgren ("La La Land")
  • Rodrigo Prieto ("Silence")
  • Greig Fraser ("Lion")

Bestes Make-up und Hairstyling:

  • "A Man Called Ove"
  • "Suicide Squad"
  • "Star Trek Beyond"

Bestes Produktionsdesign:

Bestes Kostümdesign:

  • "Allied"
  • "Jackie"
  • "Fantastic Beasts and Where to Find Them"
  • "La La Land"
  • "Florence Foster Jenkins"

Bestes adaptiertes Drehbuch:

  • Eric Heisserer ("Arrival")
  • Luke Davies ("Lion")
  • August Wilson ("Fences")
  • Barry Jenkins, Tarell Alvin McCraney ("Moonlight")
  • Allison Schroeder, Theodore Melfi ("Hidden Figures")

Bestes Originaldrehbuch:

  • Taylor Sheridan ("Hell or High Water")
  • Kenneth Lonergan ("Manchester by the Sea")
  • Damien Chazelle ("La La Land")
  • Mike Mills ("20th Century Women")
  • Yorgos Lanthimos, Efthymis Filippou ("The Lobster")

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