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Oscars 2018: Alle Gewinner der 90. Academy Awards

Heiß begehrt: Im März 2018 werden wieder die Oscars verliehen.
Heiß begehrt: Im März 2018 werden wieder die Oscars verliehen. (©picture alliance / ZUMA Press 2017)

Die Oscars 2018 sind inzwischen verliehen worden. Aber wer gehört zu den Gewinnern? Welcher Film ist der Beste des Jahres? Welche Hollywoodstars haben einen Academy Award erhalten? Alle Infos und eine Liste der Nominierungen und Gewinner zum wohl wichtigsten Filmpreis der Welt gibt es hier.

Am 4. März 2018 war es so weit: Die Oscarverleihung fand wieder im Dolby Theatre am Hollywood Boulevard in Los Angeles statt. Damit jährte sich die prestigeträchtige Veranstaltung, die die Crème de la Crème des Filmbusiness zusammenführt, zum sage und schreibe 90. Mal.

Eine Person ist für den Festakt schon lange eingeplant: US-Komiker und Late-Night-Talker Jimmy Kimmel führt wie im Jahr zuvor die Gäste und Zuschauer durch die Oscars 2018. Offenbar war die Academy mit der Leistung des Late-Night-Hosts mehr als zufrieden.

Oscars 2018: Alle Gewinner und Nominierungen im Überblick

Bester Film:

Bester Hauptdarsteller:

  • Gary Oldman ("Die dunkelste Stunde")
  • Timothée Chalamet ("Call Me By Your Name")
  • Daniel Day-Lewis ("Der seidene Faden")
  • Daniel Kaluuya "(Get Out")
  • Denzel Washington ("Roman J. Israel, Esq. ")

Beste Hauptdarstellerin:

  • Frances McDormand ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
  • Sally Hawkins ("The Shape of Water")
  • Margot Robbie ("I, Tonya")
  • Saoirse Ronan ("Lady Bird")
  • Meryl Streep ("Die Verlegerin")

Bester Nebendarsteller:

  • Sam Rockwell ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
  • Willem Dafoe ("The Florida Project")
  • Woody Harrelson ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri")
  • Richard Jenkins ("The Shape of Water")
  • Christopher Plummer ("All the Money in the World")

Beste Nebendarstellerin:

  • Allison Janney ("I, Tonya")
  • Mary J. Blige ("Mudbound")
  • Lesley Manville ("Der seidene Faden")
  • Laurie Metcalf ("Lady Bird")
  • Octavia Spencer ("The Shape of Water")

Beste Regie:

  • Guillermo del Toro ("The Shape of Water")
  • Christopher Nolan ("Dunkirk")
  • Jordan Peele ("Get Out")
  • Greta Gerwig ("Lady Bird")
  • Paul Thomas Anderson ("Der seidene Faden")

Beste Kamera:

  • "Blade Runner 2049"
  • "Die dunkelste Stunde"
  • "Dunkirk"
  • "Mudbound"
  • "The Shape of Water"

Bester Filmsong:

  • "Remember Me" ("Coco")
  • "Stand Up For Something" ("Marshall")
  • "Mighty River" ("Mudbound")
  • "Mystery of Love" ("Call Me By Your Name")
  • "This is Me" ("The Greatest Showman")

Bester Soundtrack:

  • "The Shape of Water"
  • "Dunkirk"
  • "Der seidene Faden"
  • "Star Wars: Die letzten Jedi"
  • "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

Bester Kurzfilm:

  • "The Silent Child"
  • "DeKalb Elementary"
  • "The Eleven O'Clock"
  • "My Nephew Emmett"
  • "Watu Wote/All of Us"

Bester fremdsprachiger Film:

  • "A Fantastic Woman" (Chile)
  • "The Insult" (Libanon)
  • "Loveless" (Russland)
  • "On Body and Soul" (Ungarn)
  • "The Square" (Schweden)

Bester Dokumentarfilm:

  • "Icarus"
  • "Abacus: Small Enough to Jail"
  • "Faces Places"
  • "Last Men in Aleppo"
  • "Strong Island"

Bester Dokumentarfilm (kurz):

  • "Heaven Is a Traffic Jam on the 405"
  • "Edith + Eddie"
  • "Heroin(e)"
  • "Knife Skills"
  • "Traffic Stop"

Bester Animationsfilm:

  • "Coco"
  • "The Boss Baby"
  • "The Breadwinner"
  • "Ferdinand"
  • "Loving Vincent"

Bester animierter Kurzfilm:

  • "Dear Basketball"
  • "Garden Party"
  • "Lou"
  • "Negative Space"
  • "Revolting Rhymes"

Beste Visual Effects:

Bester Musikmix:

  • "Dunkirk"
  • "Baby Driver"
  • "Blade Runner 2049"
  • "The Shape of Water"
  • "Star Wars: Die letzten Jedi"

Bester Musikschnitt:

  • "Dunkirk"
  • "Baby Driver"
  • "Blade Runner 2049"
  • "The Shape of Water"
  • "Star Wars: Die letzten Jedi"

Bester Filmschnitt:

  • "Dunkirk"
  • "Baby Driver"
  • "I, Tonya"
  • "The Shape of Water"
  • "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

Bestes Make-up und Hairstyling:

  • "Die dunkelste Stunde"
  • "Victoria & Abdul"
  • "Wunder"

Bestes Produktionsdesign:

  • "The Shape of Water"
  • "Die Schöne und das Biest"
  • "Blade Runner 2049"
  • "Die dunkelste Stunde"
  • "Dunkirk"

Bestes Kostümdesign:

  • "Der seidene Faden"
  • "Die Schöne und das Biest"
  • "Die dunkelste Stunde"
  • "The Shape of Water"
  • "Victoria & Abdul"

Bestes adaptiertes Drehbuch:

Bestes Originaldrehbuch:

  • "Get Out"
  • "The Big Sick"
  • "Lady Bird"
  • "The Shape of Water"
  • "Three Billboard Outside Ebbing, Missouri"

Oscar-News: Pannen des Vorjahres sollen nicht mehr vorkommen

Damit sich der sogenannte Best-Picture-Fail der Oscars 2017 zur Gala der 90. Verleihung nicht wiederholt, hat die Academy einige Neuerungen ins Leben gerufen. PricewaterhouseCoopers, der Dienstleister, der die Stimmen auszählt und für die korrekte Verteilung der Umschläge zuständig ist, wird zwar nicht ausgetauscht – doch laut Kino.de wird ein striktes Smartphone-Verbot im Backstage-Bereich herrschen.

Offenbar ist der schludrige Mitarbeiter, der bei den Oscars 2017 für den Fauxpas verantwortlich war, nämlich von den sozialen Medien abgelenkt worden. Außerdem gesellt sich ein zusätzlicher dritter Mitarbeiter, dem die Gewinner auch bekannt sind,  zu dem zweiköpfigen Team, der den Ablauf mit überwachen soll. Allerdings bekommen Brian Cullinan und Martha Ruiz, die bislang für diese Aufgabe zuständig waren, laut Spiegel Online ein Show-Verbot.

Wir erinnern uns: Durch einen unglücklichen Kartenverstausch galt einige Minuten lang "La La Land" als Gewinner der Hauptkategorie "Bester Film", doch mitten in der Dankesrede des glücklichen Casts wurde der Irrtum aufgeklärt: Außenseiter "Moonlight" war wirklich von der Academy zum Gewinner auserkoren worden.

Oscar-Legenden: 7 Facts zum Angeben

  1. Der älteste Gewinner in der Geschichte der Academy Awards ist Komponist Ennio Morricone. 2016 erhielt er im Alter von 87 Jahren für seine Filmmusik in Quentin Tarantinos "The Hateful Eight" den Oscar.
  2. Die jüngste Gewinnerin hingegen ist Tatum O'Neal, die 1973 im Alter von zehn Jahren als beste Nebendarstellerin für "Paper Moon" ausgezeichnet wurde.
  3. "Ben Hur" (1960), "Titanic" (1998) sowie "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" (2003) sind mit jeweils elf Oscars die erfolgreichsten Oscar-Filme aller Zeiten.
  4. Richtig bitter lief es 1985 für "Die Farbe Lila": Trotz elf Nominierungen erhielt das Südstaatendrama nicht eine Auszeichnung.
  5. Mit 17 Moderationen führte Bob Hope am häufigsten durch den Oscar-Abend, gefolgt von Billy Crystal, der insgesamt neun Mal Host der Academy Awards-Verleihung war.
  6. Die meisten Oscarnominierungen unter den Schauspielerinnen hat Meryl Streep erhalten (21 Nominierungen), bei den Männern ist es Jack Nicholson (12 Nominierungen).
  7. Die meisten Academy Awards überhaupt wurden Walt Disney verliehen. 26 Oscars – darunter vier Ehrenoscars – konnte der kreative Kopf in seinem Haus nebeneinanderstellen. Hinzu kommen 37 Nominierungen. Absoluter Rekord!

Oscar-History: Ein kurzer Blick zurück

Der Academy Award gilt als Heiliger Gral unter den Filmschaffenden: Wer einen Oscar sein Eigen nennen kann, der zählt tatsächlich zu den Besten der Besten in Hollywood. Erstmals fand die prestigeträchtige Verleihung 1929 statt und wird seitdem von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences veranstaltet. Seit 1930 werden die Academy Awards alljährlich vergeben.

Anfangs gab es noch die Angewohnheit, den Zeitungen die Gewinner vorab mitzuteilen – allerdings mit einem Embargo mit 23 Uhr in der Nacht der Verleihung. Nachdem allerdings die Los Angeles Times die Preisträger schon am Tag vor der Zeremonie verkündete, ging die Academy of Motion Picture Arts and Sciences 1941 dazu über, für die Bekanntgabe der jeweiligen Gewinner versiegelte Umschläge zu verwenden.

Warum die Statue als Oscar bezeichnet wird und nicht als Academy Award, darüber ist man sich bis heute nicht einig. Entsprechend existieren gleich mehrere Entstehungsmythen. Einer besagt, die zweifache Oscar-Gewinnerin Bette Davis ("Alles über Eva") habe die Statue nach ihrem ersten Ehemann Harmon Oscar Nelson benannt. Mindestens genauso bekannt ist der Mythos, dass Margaret Herrick, Sekretärin der Academy, die goldene Figur 1931 sah und diese sie prompt an ihren "Onkel Oscar" erinnert habe.

Datenblatt

  • Datum
    04.03.2018
  • Ort
    Dolby Theatre, Los Angeles, California
  • Host
    Jimmy Kimmel
  • Besonderheit
    90. Verleihung
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