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Parrot

Parrot
Parrot (©Facebook/Parrot 2015)

Da brat mir einer einen Papageien – nach Bluetooth-Kopfhörern und Freisprecheinrichtungen lässt Parrot nun auch Drohnen fliegen.

Wenn jemand einen Parrot durch die Gegend fliegen sieht, muss es nicht zwangsläufig ein Papagei sein. Das gleichnamige französische Unternehmen sorgt mit seinen erschwinglichen Drohnen für Aufsehen.

Die haben doch einen Vogel, die Franzosen

Seine Anfänge hat Parrot in Frankreich – in Paris um genau zu sein. Das 1994 gegründete Unternehmen hat einen Jahresumsatz von knapp einer viertel Milliarde Euro, fast 700 Mitarbeiter und ist mittlerweile sogar börsennotiert. Der Fokus liegt dabei auf Geräten mit Bluetooth: Verschiedene Freisprecheinrichtungen für das Auto und Headsets fanden sich schon immer im Parrot-Programm. Mittlerweile gesellen sich Navigationsgeräte, Infotainmentsysteme, kabellose Kopfhörer, Tablets – und vor allem auch Drohnen dazu. Letzteres hat vor allem auch damit zu tun, dass Parrot sich 2012 57 Prozent des Schweizer Drohnenherstellers senseFly sicherte.

Ein Papagei will hoch hinaus

Die erste Drohne, die AR.Drone, wurde erstmals auf der CES 2010 in Las Vegas präsentiert. Trotz hochwertiger Materialien wie Carbon wurde sie für damalige Verhältnisse relativ günstig angeboten und fand entsprechend großen Anklang. Zwei Jahre später folgte dann die AR.Drone 2.0, die mit 4 Gigabyte internem Speicher, HD-Kamera, GPS-Tracking, Magnetometer und einer um 50 Prozent verlängerten Flugzeit aufwarten konnte. Mittlerweile wird an der dritten Generation gearbeitet, der AR.Drone 3.0. Dank des selbstentwickelten Skycontrollers soll der Quadrocopter auch in zwei Kilometer Entfernung noch problemlos gesteuert werden können. Außerdem ist eine "Bodendrohne" mit dem klangvollen Namen Jumping Sumo erhältlich.

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