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Der PC ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Der PC ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. (©Picture Alliance/ fotototo 2015)

Kaum ein Produkt wirkte bei seinem Erscheinen so wenig revolutionär und hat dennoch den Markt so nachhaltig revolutioniert wie der PC. Heute sind weltweit deutlich über eine Milliarde PCs im Einsatz, die unsere digitale Welt am Laufen halten.

Ob im Büro, in der Montagehalle oder unterwegs – der PC ist und bleibt das wichtigste Arbeitsgerät in unserer digitalisierten Welt. Zudem ist er auch aus dem privaten Umfeld nicht mehr wegzudenken. Der Rechenknecht hilft beim Schreibkram, öffnet das Tor ins Internet, spielt Games, Filme und Musik ab und verwaltet auf Wunsch sogar ganze Netzwerke. Das Angebot an Software-Anwendungen ist schier unendlich und wächst täglich weiter. Zu verdanken ist dies vor allem der offenen und rundum kompatiblen Architektur des PC.

Der Siegeszug für den Computer

Erschaffen wurde der PC 1981. Damals brachte der Hersteller IBM einen Computer für Büro- und Heimarbeit auf den Markt, um mit dem Apple II und dem Commodore PET 2001 zu konkurrieren. Im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten war der IBM Personal Computer keineswegs revolutionär. Er bestand fast ausschließlich aus Standard-Komponenten, war äußerst simpel aufgebaut und arbeitete mit dem relativ einfachen Betriebssystem MS-DOS von Microsoft. Das jedoch machte den IBM-PC auch für eine breitere Masse erschwinglich und sorgte dafür, dass er sich innerhalb weniger Monate zum weltweiten Industriestandard für Computersysteme entwickelte. Die einfache Systemarchitektur konnte zudem von Konkurrenten leicht kopiert werden, was zu einer regelrechten Flut von ähnlichen Geräten auf dem Markt und zum Entstehen einer ganzen Industrie führte. So bildete sich in kurzer Zeit eine Basis von mehreren Millionen Heim- und Bürocomputern, die dank der gleichen Architektur und des gleichen Betriebssystems alle untereinander kompatibel waren.

Neue Hersteller verändern den Markt

Heute basieren über 90 Prozent der weltweit genutzten Computer für Büro- und Heimarbeit auf der 1981 eingeführten x86-Systemarchitektur von IBM und arbeiten mit einem Windows-Betriebssystem. Doch der Markt hat sich verändert. So wurde die PC-Sparte von IBM bereits 2005 vom aufstrebenden chinesischen Unternehmen Lenovo geschluckt, das seinerseits mittlerweile zum größten Computerhersteller der Welt aufgestiegen ist. Mit Produkten wie dem Ideapad Yoga 2 Pro
demonstriert der Hersteller, welchen Wandel die IT-Welt vor allem in den vergangenen Jahren genommen hat. Auch andere asiatische Hersteller wie Asus mit dem G751JT-T7032H und Acer mit dem Aspire VN7 Nitro Black Edition haben den Markt erobert.

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