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Philips

Philips war lange Jahre ein großer Name auf dem Fernsehmarkt. Seit dem Ausstieg aus der Branche konzentriert sich der Konzern auf Kleingeräte.
Philips
Philips (©Philips 2014)

Philips zählt zu den Urgesteinen unter den Elektronikkonzernen. Zwar sind die Niederländer inzwischen aus dem Geschäft mit Fernsehern ausgestiegen – trotzdem finden sich in der Geschichte des Unternehmens viele Meilensteine der Unterhaltungselektronik.

Am Anfang von Philips stand die Glühlampe

Im Jahr 1891 gründete der Holländer Gerard Philips zusammen mit seinem Vater in Eindhoven das Unternehmen Koninklijke Philips. Das erste Produkt der Firma: Glühlampen. In den 1920er-Jahren arbeiteten für Philips bereits mehr als 4000 Menschen. Auch das Produktportfolio war inzwischen breiter geworden – es umfasste nun auch Radios, Lautsprecher, Gleichrichter und Netzanschlussgeräte. In den folgenden Jahrzehnten gehörte Philips in vielen Bereichen der Elektronikindustrie immer wieder zu den Vorreitern. Bereits 1938 stellte das Unternehmen seine ersten TV-Geräte vor. 1963 zählte Philips zu den ersten Firmen, die Kompaktkassetten verkauften.

Auch im Fernsehgeschäft rangierte der heutige Großkonzern lange Zeit unter den Pionieren. So brachte Philips 1998 einen der ersten Flachbildfernseher mit Plasmascreen auf den Markt. Für die Ambilight-Technologie zur Sichtfelderweiterung beim Fernsehen ist das Unternehmen heute noch bekannt.

Ausstieg aus dem TV-Geschäft und Konzentration auf Kleingeräte

Trotz dieser Vorreiterstellung brach Philips' Geschäft mit Unterhaltungselektronik nach der Jahrtausendwende immer mehr ein. Daher lagerte Philips 2012 seine TV-Sparte in ein Joint-Venture mit dem chinesischen Unternehmen TPV Technology aus. Der komplette Ausstieg aus dem Geschäft mit Fernsehern folgte zwei Jahre später. Die Fernsehmarke Philips besteht allerdings weiterhin. Im Zuge der Krise vereinfachte der Konzern seine Unternehmensstrukturen und reduzierte seine Geschäftsbereiche. Heute konzentriert sich Philips auf die Produktion von Kleingeräten wie Mixern, Haartrocknern oder elektrischen Zahnbürsten.

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