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Sicherheit

Mit der Sicherheit der eigenen Daten sollte sich jeder Internetnutzer beschäftigen. Ob Facebook oder Konto – alles kann für Hacker interessant sein.
Hacker-Angriffe sorgen immer wieder für ein großes Medienecho.
Hacker-Angriffe sorgen immer wieder für ein großes Medienecho. (©CC: Flickr/Ivan David Gomez Arce 2014)

Nach dem NSA-Schnüffelskandal und den Enthüllungen von Edward Snowden und Co. treibt wohl kein Thema den Privatanwender so sehr um, wie die Frage nach der Sicherheit der persönlichen Daten und Geräte.

Egal ob Phishing-Mails zum Abgreifen von Kontodaten, undurchsichtige Datenschutz-Einstellungen bei WhatsApp und Facebook, der ominöse Bundestrojaner oder der Diebstahl von privaten Fotos auf Cloud-Speicherdiensten – Sicherheit ist seit einigen Jahren ein schlagzeilenträchtiges Thema. Aufgrund seiner Brisanz kann es durchaus auch über das Schicksal eines Unternehmens entscheiden. Nicht umsonst bleiben große Sicherheitspannen wie der Hackerangriff auf Sonys Playstation Network im Jahr 2011 oder der Promi-Nacktfoto-Leak aus der Apple iCloud vom September 2014 lange im Gedächtnis.

Datenschutz und Datensicherheit: Frage von Nutzern und Entwicklern

Natürlich sind Unternehmen wie Apple, Sony oder Facebook für die Sicherheit der Daten ihrer Kunden verantwortlich. Allerdings sollte sich auch jeder Nutzer Gedanken über den Umgang mit seinen Informationen machen. Zwar leidet der Ruf von Unternehmen und Entwicklern an solchen Sicherheitslücken, doch sind es die Daten der Nutzer, mit denen Hacker Schindluder treiben. Seien es private Fotos, Bankverbindungen, Passwörter oder andere sensible Infomationen – wer möchte schon, dass andere Personen auf sie zugreifen können oder sie eines Tages für jedermann im
Internet einzusehen sind?

Verhalten hinterfragen und Virenscanner sowie Firewalls installieren

Dementsprechend sollte die Verantwortung nicht auf die Unternehmen und Entwickler geschoben werden: Es liegt auch an jedem einzelnen Nutzer, für die Sicherheit der eigenen Daten zu sorgen. Das gelingt mit sicheren Passwörtern, hilfreichen Einstellungen im Smartphone, dem PC oder dem WLAN sowie dem Installieren von Sicherheitssoftware. Diese reicht mittlerweile von Firewalls, die unbefugte Zugriffe verhindern, über Programme zum Auffinden von sogenannter Spyware bis hin zu klassischen Virenscannern für Computer, Tablets oder Smartphones. Und natürlich ist auch Vorsicht im Umgang mit Downloads und Co. gefragt – wer die Herkunft von Dateien nicht für sicher hält, sollte diese auch nicht öffnen.

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