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Smoothies: Alles Wissenswerte über das Trendgetränk

Leckere Vitaminbomben: Smoothies lassen sich leicht zu Hause selbst herstellen.
Leckere Vitaminbomben: Smoothies lassen sich leicht zu Hause selbst herstellen. (©Pixabay 2016)

Smoothies sind in den letzten Jahren zu einem der größten Ernährungstrends weltweit avanciert. Die pürierten Obstddrinks sind fruchtig, vielseitig, superlecker und in den richtigen Mengen richtig gesund!

Im Unterschied zu Fruchtsäften wird bei Smoothies die ganze Frucht frisch im Mixer verarbeitet. Dabei bleiben zahlreiche Bestandteile der Frucht im Getränk erhalten, die bei Säften herausgefiltert würden. Die dabei entstehende dickflüssige, samtig-weiche Konsistenz gibt dem Smoothie seinen Namen.

Auch wenn Smoothies zur Zeit im Trend liegen, ist die Idee, frische Früchte zu einem schmackhaften Drink zu pürieren, alles andere als neu: Bereits kurz nach der Erfindung des Standmixers in den 1930er Jahren kam es in den USA in Mode, die neue Technik zur Herstellung fruchtiger Mixgetränke einzusetzen. Als vielleicht ältester Vorläufer des Smoothies kann der indische Lassi gelten. Das Getränk kombiniert Joghurt mit Säften oder püriertem Obst und wird bereits seit knapp dreitausend Jahren getrunken.

Ein von Smoothie Recipes (@befitsmoothies) gepostetes Foto am 30. Apr 2016 um 16:09 Uhr

Wie stelle ich Smoothies selber her?

Smoothies gibt es als Fertigware im Kühlregal, besser schmecken sie aber selbstgemacht. Das einzige technische Utensil, das Du dafür benötigst, ist ein Mixer. Idealerweise nutzt Du dafür einen leistungsfähigen Standmixer, der in der Lage ist, auch härtere Früchte zu pürieren – nur so bekommst Du die "smoothe" Konsistenz der Drinks richtig hin.

Ein von smoothie-mixer.de (@smoothiemixer.de) gepostetes Foto am 23. Apr 2016 um 2:32 Uhr

Was die Zutaten angeht, sind der Fantasie bei Smoothies keine Grenzen gesetzt: Früchte, Beeren, Nüsse, Säfte, Milch, Eis oder Gemüse – so gut wie jedes Lebensmittel lässt sich zu einem schmackhaften Drink zusammenmixen. Aber: Nicht alles passt auch zusammen! Mischereien mit zu vielen verschiedenen Geschmackskomponenten sind ein beliebter Anfängerfehler unter Smoothieanern. Smoothies aus wenigen Zutaten, die dafür gewissenhaft ausgewählt werden, sind meist viel leckerer. Am gesündesten sind außerdem Smoothies, die komplett aus unverarbeiteten Zutaten ohne zusätzliche Süße bestehen. Frisches oder tiefgefrorenes Obst oder Gemüse, etwas Wasser und nach Geschmack ein paar Nüsse oder Beeren – mehr braucht es nicht für einen leckeren Drink.

Was sind grüne Smoothies

Grüne Smoothies nehmen unter den trendigen Fruchtmixgetränken noch einmal eine Sonderstellung ein und erobern erst seit Kurzem eine stetig wachsende, weltweite Fangemeinde. Für die grüne Variante des Smoothies wird dem Obst eine gute Portion (etwa 40-50%) grünes Gemüse beigemischt, was den Nährstoffgehalt erweitert und dem Geschmack eine herb-würzige Komponente hinzufügt. Beliebte Zutaten für grüne Smoothies sind unter anderem junger Spinat, Grünkohl, Rucola und Avocado, die in leckeren Rezepten mit süßem Obst kombiniert werden.

Ein von Simple Green Smoothies ✌️💗🍃 (@simplegreensmoothies) gepostetes Foto am 14. Sep 2016 um 7:31 Uhr

Sind Smoothies wirklich so gesund?

Smoothies gelten als gesunde Vitaminbomben und viele Menschen schreiben ihnen zahlreiche positive Wirkungen auf das Wohlbefinden zu. Richtig ist, dass Smoothies zwar jede Menge Vitamine enthalten, aber auch viel Zucker. Vor allem Smoothies, die aus Obst, Beeren oder Fruchtsäften gemixt werden, stehen Softdrinks und Säften im Zuckergehalt oft in nichts nach. Deshalb sind Smoothies aus frischem Obst eine hervorragende Möglichkeit, die eigene Ernährung mit einer Extraportion Obst aufzupeppen und in Maßen genossen tatsächlich richtig gesund. Ganz auf die Mixgetränke ausrichten sollte man seine Ernährung aber besser nicht, dann leidet die Ausgewogenheit.

Next Level: Kreativ werden mit Smoothies

Die Vielseitigkeit von Smoothies fordert kreative Küchenköpfe geradezu heraus. Neben zahlreichen Rezepten zur Zubereitung der Drinks gibt es mittlerweile auch Ansätze, die in andere Richtungen weiterdenken: Für die kunterbunten "Smoothie Stacks" werden zum Beispiel mehrere verschiedenfarbige Smoothies im Glas aufeinandergeschichtet, was wegen der sämigen Konsistenz sehr gut funktioniert. Im "Smoothie Bowl" hingegen werden dickflüssige Smoothies zur Basis für ein gesundes Frühstücksmüsli zum Löffeln.

Ein von LINA SABER (@linasaber) gepostetes Foto am 26. Jun 2016 um 21:01 Uhr

Ein von Smoothie Bowl Recipes (@smoothiebowls) gepostetes Foto am 6. Sep 2016 um 0:30 Uhr

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