Test

Sony Xperia XZ Premium im Test: Spieglein, Spieglein in der Hand

star_border star_border star_border star_border star_border
star star star star star
Das Sony Xperia XZ Premium wird mit einem 4K-HDR-Display beworben.
Das Sony Xperia XZ Premium wird mit einem 4K-HDR-Display beworben. (©TURN ON 2017)

"Spieglein, Spieglein an der Wand, was halte ich für ein Smartphone in der Hand?" – "Frau Testerin, ein Sony Xperia XZ Premium. Aber es ist nicht das Schönste im ganzen Land." Warum mein imaginäres Gespräch mit einem Spiegel so in etwa ablaufen könnte, erfahrt ihr im Test.

Unrealistisch ist diese Szene nicht nur, weil Spiegel in der Wirklichkeit nicht reden können. Würde ich tatsächlich ein Sony Xperia XZ Premium mein Eigen nennen, dann würde ich wahrscheinlich keinen Spiegel mehr besitzen. Ich bräuchte schlichtweg keinen mehr – schließlich ist das Smartphone quasi selbst einer. Zumindest das uns vorliegende Testgerät in der Farboption Luminous Chrome glänzt und strahlt, was das Zeug hält. Kein Smartphone fürs heimliche WhatsAppen unter der Schulbank…

Aber mal Spaß beiseite. Natürlich ist der Quasi-Nachfolger des Xperia Z5 Premium mehr als ein Handtaschen-Accessoire. Beworben wird es nicht nur mit High-End-Specs, sondern vor allem auch mit einer Superzeitlupenfunktion. Wie super diese Zeitlupe tatsächlich ist und warum es sich sonst noch lohnen könnte, sich den Namen des aktuellen Sony-Flaggschiffs hinter die Ohren zu schreiben, wollten wir im Test herausfinden.

Design und Handling: Displayränder wie aus dem Jahr 2015

Die Rückseite der Chrome-Variante ist nicht das einzige auffällige Design-Merkmal des Xperia XZ Premium. Wer nicht zum ersten Mal ein Sony-Smartphone in der Hand hält, dem dürfte auch auffallen, wie stark der japanische Hersteller an alten Traditionen festhalten will. Das 2017er Flaggschiff sieht fast immer noch so aus wie sein Vorgängermodell aus dem Jahr 2015, nur fallen die Ecken weniger rund, die Kanten dafür noch rundlicher aus. Damit liegt der neue Sony-Riese etwas besser in der Hand als das Z5 Premium, für eine Einhandbedienung ist es jedoch immer noch zu groß.

Die Displayränder oben und unten fallen in etwa so groß aus wie beim Vorgänger aus 2015. fullscreen
Die Displayränder oben und unten fallen in etwa so groß aus wie beim Vorgänger aus 2015. (©TURN ON 2017)
Die Rückseite des Chrome-Modells ist ein Eyecatcher... fullscreen
Die Rückseite des Chrome-Modells ist ein Eyecatcher... (©TURN ON 2017)
... und ein Magnet für Fingerabdrücke. fullscreen
... und ein Magnet für Fingerabdrücke. (©TURN ON 2017)
An der gewohnten Xperia-Bedienung hat sich nichts geändert. fullscreen
An der gewohnten Xperia-Bedienung hat sich nichts geändert. (©TURN ON 2017)
Das Flaggschiff-Modell ist wasser- und staubgeschützt. fullscreen
Das Flaggschiff-Modell ist wasser- und staubgeschützt. (©TURN ON 2017)
Auf der Oberfläche macht sich dafür umso deutlicher Staub breit. fullscreen
Auf der Oberfläche macht sich dafür umso deutlicher Staub breit. (©TURN ON 2017)

Was den aktuellen Trend im Smartphone-Bereich angeht, möglichst viel Display in möglichst kleine Gehäuse zu stecken, scheint Sony sich taub zu stellen. Statt einen fast randlosen Screen im 18:9-Format wie beim Samsung Galaxy S8 oder beim LG G6 findet man beim Xperia XZ Premium einen 16:9-Bildschirm im bulligen Gehäuse vor. Die Displayränder oben und unten fallen nicht kleiner aus als 2015 und damit in der Chrome-Version auch extrem auf.

Das Gehäuse, das Metall und Glas durchaus auf elegante Art und Weise miteinander kombiniert, wird dem Namenszusatz "Premium" durchaus gerecht. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache und zum Glück hat Sony auch zwei dezentere Varianten im Angebot. Wer sein Smartphone im Alltag nämlich hin und wieder mal in die Hand nimmt und es nicht als Dekoelement in einen Schaukasten stellt, der sollte sich einmal die Versionen in Deepsea Black und Bronze Pink ansehen. Anders als unser Spiegel sind sie hoffentlich ein bisschen weniger anfällig für Fingerabdrücke und Fettflecken. Gegen Staub- und Wassereintritt sind dank IP68-Zertifizierung übrigens alle Versionen immun.

Display: Mit 4K und HDR auf Bravia-TV-Kurs

Ein Eyecatcher will auch das Display des Sony Xperia XZ Premium sein. Natürlich nicht aufgrund seiner auffällig großen Ränder, sondern weil es sich quasi um einen auf 5,5 Zoll geschrumpften Bravia-TV handelt. Zumindest wirft Sony bei seinem Smartphone-Flaggschiff mit denselben Marketing-Begriffen um sich. So kommt das XZ Premium auf eine stolze 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln und eine wahnsinnige Pixeldichte von 801 ppi. Nicht nur die Kamera, sondern auch die Anzeige besitzen eine HDR-Funktion und die Optionen zum Einstellung der Farbdarstellung stehen denen eines Bravia-TVs in kaum etwas nach.

Wie erwartet machte das 4K-Display im Test eine gute Figur. Die Farbdarstellung überzeugt, die maximale Helligkeit geht in Ordnung und einzelne Pixel sucht man natürlich vergeblich. Was den unterstützten HDR10-Standard angeht, der mehr Kontrastabstufungen verspricht, müssen Xperia-Fans wohl noch etwas abwarten, bis mehr entsprechend aufbereitete Inhalte bereitstehen, um wirklich davon zu profitieren.

Hardware und Software: Premium-Specs & schlankes Android

Du hast es vielleicht schon gemerkt: Was man Sony an fehlender Innovationsfreude in Sachen Design vorwerfen kann, trifft auf die Hardware des Xperia XZ Premium nicht zu. Die Technik ist up to date und soll schon beim Überfliegen des Datenblattes beeindrucken. Zu dem 4K-Display mit HDR-Funktion gesellen sich ein Snapdragon-835-Chip, 4 GB RAM, 64 GB interner Speicher, USB Typ-C sowie eine 19-Megapixel-Kamera mit 4K-Video- und Superzeitlupenfunktion.

Vorinstalliert ist Android 7.1.1 Nougat. fullscreen
Vorinstalliert ist Android 7.1.1 Nougat. (©TURN ON 2017)
Die Hauptkamera bietet eine 19-Megapixel-Auflösung. fullscreen
Die Hauptkamera bietet eine 19-Megapixel-Auflösung. (©TURN ON 2017)
Highlight ist jedoch die Superzeitlupenfunktion mit 960 fps. fullscreen
Highlight ist jedoch die Superzeitlupenfunktion mit 960 fps. (©TURN ON 2017)

Vorinstalliert ist Android 7.1.1 Nougat, erweitert um eine vergleichsweise schlanke Oberfläche. Zwar gibt es die üblichen von Sony vorinstallierten und teilweise nicht wirklich nützlichen Apps und Bedienungshinweise. Allerdings fällt die Nutzeroberfläche dennoch vergleichsweise schlank und die Gesamtperformance des Xperia XZ Premium damit vergleichsweise stark aus. Schnelle Animationen und einige deaktivierte Android-Features machen das Sony-Flaggschiff zu einem schnellen Smartphone, das auch unter Last nicht heiß wird (was man vom Vorgänger leider noch nicht behaupten konnte).

Super-Slow-Motion: Superzeitlupe oder super lahm?

"Unser Meisterstück" nennt Sony das Xperia XZ Premium aber nicht aufgrund des 4K-Displays, der HDR-Unterstützung oder des schnellen Prozessors. Das Merkmal, das der Hersteller am prominentesten herausstellt, ist die sogenannte Motion Eye-Kamera, die eine Super-Slo-Mo-Funktion aufs Handy bringt. Das Smartphone ist in der Lage, Superzeitlupen mit sage und schreibe 960 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Zum Vergleich: Das iPhone 7 kann maximal 240 fps aufzeichnen.

Klingt erst einmal beeindruckend, oder? Dann kommen wir mal zum Kleingedruckten: Die Superzeitlupenfunktion steht nur beim Filmen in HD-Auflösung zur Verfügung. Darüber hinaus kann das Xperia XZ Premium lediglich für eine Sekunde mit 960 fps filmen. Du startest also die Kamera-App, aktivierst die Superzeitlupe, fängst an zu filmen und musst im entscheidenden Moment ein zweites Mal auf den Auslöse-Button drücken, um eine Sekunde lang als Super-So-Mo festzuhalten. Das kann zu einem eindrucksvollen Ergebnis führen, in vielen Fällen wirst Du aber mehrere Versuche brauchen, um den richtigen Moment zu erwischen.

Ein weiterer Nachteil der kleinen Smartphone-Optik: Sie braucht richtig gute Lichtverhältnisse, um Superzeitlupenvideos aufzunehmen, auf denen auch etwas zu erkennen ist. Am besten filmst Du daher draußen bei Tageslicht. In allen anderen Lichtsituationen musst Du bereits mit einem starken Rauschen werden. Nichtsdestotrotz: Passt das Licht, kannst Du mit dem Slo-Mo-Feature beeindruckende kurze Filmchen drehen.

Foto und Video: Gute Kamera, nicht ganz so gute Software

Natürlich wird die Kamera im Alltag eher zum Fotografieren oder normalen Filmen eingesetzt. Dabei fielen uns im Test sowohl positive als auch negative Dinge auf. So bin ich nach wie vor ein Fan des Kamera-Buttons von Sony, der nicht nur zum Schnellstart der Kamera-App dient, sondern auch ein wenig Kameragefühl beim Auslösen vermittelt. Die Fotos des Xperia XZ Premium gelingen auch im Automatikmodus fast immer, die Farben sehen toll aus und die Belichtung passt in den meisten Fällen.

Etwas schade ist es, dass die HDR-Funktion nicht im Automatikmodus zur Verfügung steht. Um kontrastreichere Bilder – zum Beispiel bei Gegenlicht – zu erhalten, musst Du in den manuellen Modus wechseln. Und noch etwas könnte den einen oder anderen in Sachen Kamerabedienung stören: Der 4K-Videomodus hat sich ein wenig versteckt. Statt über die Einstellungen im Videomodus ist die 4K-Option nur über das Menü "Kamera-Apps" zu erreichen. Du kannst also nicht einfach die Videoauflösung auswählen (das geht nur bis Full HD), sondern musst eine App innerhalb der App starten.

Das Sony Xperia XZ Premium war schon im neuen TURN ON-Studio zu Besuch. fullscreen
Das Sony Xperia XZ Premium war schon im neuen TURN ON-Studio zu Besuch. (©TURN ON 2017)
Die Hauptkamera fotografiert mit maximal 19 Megapixeln. fullscreen
Die Hauptkamera fotografiert mit maximal 19 Megapixeln. (©TURN ON 2017)
Bei gutem Licht gelingen die Fotos in der Regel. fullscreen
Bei gutem Licht gelingen die Fotos in der Regel. (©TURN ON 2017)
Der Automatikmodus leistet im Alltag gute Dienste. fullscreen
Der Automatikmodus leistet im Alltag gute Dienste. (©TURN ON 2017)
Mitunter sollte man jedoch bei der Belichtung etwas nachregeln. fullscreen
Mitunter sollte man jedoch bei der Belichtung etwas nachregeln. (©TURN ON 2017)
Dafür musst Du allerdings in den manuellen Modus wechseln. fullscreen
Dafür musst Du allerdings in den manuellen Modus wechseln. (©TURN ON 2017)
Auch die HDR-Funktion steht nur im manuellen Modus zur Verfügung. fullscreen
Auch die HDR-Funktion steht nur im manuellen Modus zur Verfügung. (©TURN ON 2017)
Der Autofokus leistete im Test gute Arbeit. fullscreen
Der Autofokus leistete im Test gute Arbeit. (©TURN ON 2017)
Du kannst sogar einigermaßen nah an Dein Motiv herangehen. fullscreen
Du kannst sogar einigermaßen nah an Dein Motiv herangehen. (©TURN ON 2017)
Dann erfasst die Sony-Cam auch feine Details. fullscreen
Dann erfasst die Sony-Cam auch feine Details. (©TURN ON 2017)
Etwas zu kämpfen hat die Kamera bei schlechter werdenden Lichtverhältnissen. fullscreen
Etwas zu kämpfen hat die Kamera bei schlechter werdenden Lichtverhältnissen. (©TURN ON 2017)
Hier liefern die Flaggschiff-Modelle anderer Hersteller mitunter bessere Ergebnisse. fullscreen
Hier liefern die Flaggschiff-Modelle anderer Hersteller mitunter bessere Ergebnisse. (©TURN ON 2017)
Die 13-MP-Frontcam ist beim Chrome-Modell quasi überflüssig, da man die Spiegel-Rückseite als Selfie-Vorschau nutzen kann. fullscreen
Die 13-MP-Frontcam ist beim Chrome-Modell quasi überflüssig, da man die Spiegel-Rückseite als Selfie-Vorschau nutzen kann. (©TURN ON 2017)

Schwer zu erreichen ist allerdings immer noch besser, als gar nicht da. Die Möglichkeit, RAW-Fotos zu schießen, bietet das Xperia XZ Premium nämlich nicht – auch nicht mit Drittanbieter-Apps. Dabei ist dieses Feature in Android Nougat integriert, Sony muss es also bewusst deaktiviert haben.

Akku: Es lädt und lädt und lädt…

Ein Knackpunkt bei einem Smartphone-Modell, dass mit einem 4K-Display ausgestattet ist, könnte natürlich die Akkulaufzeit sein. Immerhin fällt auch der Akku im Handy mit dem großen Screen und der großen Pixeldichte vergleichsweise groß aus. Mit 3230 mAh kamen wir im Test gut über einen Tag, sofern die Display-Helligkeit ein wenig heruntergeregelt wurde. Bei intensiver Mediennutzung, beim Filmen und Videoschauen in 4K kann dem Xperia XZ Premium aber auch einmal früher der Saft ausgehen. Wer sparsam ist, kommt aber auch über mehr als einen Tag.

Was auffällig war: Gerade beim Laden über den USB-Anschluss am PC dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis der Akku des Sony-Flaggschiffs wieder voll ist. Nach Möglichkeit solltest Du das Smartphone daher immer an einer Steckdose laden, dank Quick Charge 3.0 geht das dann deutlich schneller.

Fazit: Taschenspiegel für Specs-Fetischisten

Fast zwei Jahre trennen das Xperia Z5 Premium und seinen Nachfolger, das Xperia XZ Premium. Dennoch lautet das Testfazit ganz ähnlich: Das Sony-Flaggschiff beeindruckt – aber vor allem auf dem Datenblatt. Zu dem weltweit ersten 4K-HDR-Display in einem Smartphone gesellt sich nun sogar noch ein weiteres einzigartiges Feature. Die Superzeitlupenfunktion macht das Modell zu einem spannenden Technik-Gadget, mit man Spaß haben kann. Die dafür nötige Leistung steht auf jeden Fall bereit.

Das Design – insbesondere der Chrome-Variante – ist natürlich Geschmackssache. fullscreen
Das Design – insbesondere der Chrome-Variante – ist natürlich Geschmackssache. (©TURN ON 2017)
Geladen wird das Xperia XZ Premium per USB-Typ-C. fullscreen
Geladen wird das Xperia XZ Premium per USB-Typ-C. (©TURN ON 2017)
Im Großen und Ganzen ist das High-End-Modell kein Smartphone für den Alltag. fullscreen
Im Großen und Ganzen ist das High-End-Modell kein Smartphone für den Alltag. (©TURN ON 2017)

Was das Sony Xperia XZ Premium aber eher nicht ist: ein Smartphone für den ganz gewöhnlichen Alltag. Zumindest bei der getesteten Chrome-Variante ist man mehr mit putzen als mit telefonieren beschäftigt. Achtet man nicht auf die Display-Einstellungen, sollte man ihm zudem ein Plätzchen an der Steckdose freihalten. Praktisch überlässt Sony anscheinend lieber anderen Modellen oder Herstellern. Mit seinem Flaggschiff hat der Konzern vielmehr ein Stück fürs Museum geschaffen – verrückte Specs in einem auffälligen Gehäuse, das seinen Glanz verliert, wenn es zu oft angefasst wird.

TURNON
Score
3.9
Sony Xperia XZ Premium
Sony Xperia XZ Premium
star_border star_border star_border star_border star_border
star star star star star
  • Akkuleistung
    3.5
  • Ausstattung
    4.5
  • Design
    3.0
  • Handling
    3.5
  • Hardware
    4.0
  • Preis-Leistung
    3.5

Datenblatt

  • Gerätetyp
    Smartphone
  • Farben
    Schwarz, Silber
  • Lieferumfang
    Sony Xperia ZZ Premium, USB-Kabel, In-Ear-Headset, Bedienungsanleitung
  • Preis (UVP)
    799 Euro

Hardware und Software

  • Display-Größe
    5,5 Zoll
  • Display-Auflösung und Display-Typ
    3840 x 2160 Pixel, HDR, Triluminos Display
  • Prozessor-Taktung
    Octa-Core, 64-Bit
  • Prozessor
    Qualcomm Snapdragon 835
  • Arbeitsspeicher
    4 GB RAM
  • Speicherkapazität
    64 GB (erweiterbar via MicroSD-Karte)
  • Betriebssystem
    Android 7.1 Nougat
  • Kameras
    Frontkamera (13 Megapixel) und Rückkamera (19 Megapixel)
  • SIM-Karten-Format
    Nano-SIM
  • Anschlüsse und Steckplätze
    USB 3.0 (Typ-C), USB OTG, 3,50 mm Kopfhöreranschluss, 5-polig
  • Konnektivität
    Wi-Fi, DLNA, GPS/GLONASS, NFC, Bluetooth 5.0, Miracast, DNLA
  • Akkukapazität
    3230 mAh
  • Besondere Merkmale
    Wasser- und staubdicht
Artikel-Themen

Neueste Artikel zum Thema 'Sony Xperia XZ Premium'

close
Bitte Suchbegriff eingeben