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Videotelefonie

Per Videotelefonie gehen viele Erklärungen einfacher.
Per Videotelefonie gehen viele Erklärungen einfacher. (©Microsoft 2014)

Videotelefonie war lange reine Zukunftsmusik: Telefonieren und sich dabei sehen war Luxus - bis Smartphones auf den Markt kamen. Seitdem haben sich entsprechende Apps rasend schnell verbreitet und den Markt erobert. Heute gehört Videotelefonie zur Standard-Ausstattung.

Am weitesten verbreitet dürfte Skype sein. Die Betreiber-Firma wurde im Jahr 2011 von Microsoft geschluckt, und die gleichnamige Software ist relativ unangefochten Marktführer. Das liegt vor allem daran, dass es Skype für viele Plattformen gibt: sowohl auf iOS- wie auch auf Android-Systemen und auf dem PC kann geskyped werden. Ungewöhnlich: Bislang kaum konkurrenzfähig in Sachen Videotelefonie ist  der Social-Media-Riese Facebook, wo sich die Nutzer momentan nur mit der Desktop-Version beim Telefonieren tief in die Augen schauen können. Das geht nur mit einer Extra-Kamera. Ob der mobile Facebook Messenger bald bewegte Bilder senden kann, ist nicht bekannt.

Wer zusammen mit all seinen Freunden in der Apple-Welt lebt, braucht keine Extra-App, denn auf mobilen iOS-Geräten ist FaceTime vorinstalliert. Videotelefonie klappt damit kinderleicht, und wird von Apple-Fans auch intensiv genutzt. Weniger cool, dafür aber ein Klassiker und auch für den PC verfügbar ist ICQ - aber die Teilnehmerzahlen gehen hier kontinuierlich und deutlich zurück, was vielleicht auch an der eingeblendeten Werbung liegt.

Exoten in Sachen Videotelefonie gibt's auch: Vor allem Fring und Viber gehören in diese Kategorie. Viber, das mit WhatsApp vergleichbar ist,  wird jedoch wegen seines schlechten Datenschutzes vielfach kritisiert. Und Fring ist ebenfalls noch nicht besonders weit verbreitet, aber für experimentierfreudige Telefonierer sicher einen Blick wert.

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