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YouTube (©picture alliance/360-Berlin 2015)

Kaum vorstellbar, aber es gab mal eine Zeit vor YouTube. Heute finden sich auf der Videoplattform Millionen von Videos. Sogar ganze Spielfilme gibt es – genau so wie eigene Award-Shows!

Ein Zoobesuch mit 25 Millionen Zuschauern

Im Februar 2005 gründeten drei ehemalige PayPal-Mitarbeiter das Videoportal YouTube. Bereits ein Jahr später kaufte Google den Dienst für damals horrende 1,65 Milliarden US-Dollar. Einer der Gründer, Jawed Karim, lud das erste YouTube-Video aller Zeiten hoch. Me at the zoo hält sich nun mehr als zehn Jahre online und hat bereits knapp 25 Millionen Views gesammelt. Kinkerlitzchen im Vergleich zum Rekordhalter: Gangnam Style von Psy wurde bis heute mehr als 2,3 Milliarden mal angesehen. In Deutschland ist der Clip aufgrund von GEMA-Streitigkeiten übrigens gesperrt.

YouTube: Beschäftigte Anwälte und Zensur

Der Rechtsstreit mit der GEMA schränkt YouTube in Deutschland sowieso stark ein. 2007 verkündete die Verwertungsgesellschaft die Kooperation mit YouTube. Zwei Jahre später sollte sie enden. Bei erneuten Verhandlungen konnten sich beide Parteien aber nicht einig werden. Der Fall landete vor Gericht mit dem Ergebnis, dass YouTube keine Musikvideos bereitstellen darf, deren Nutzungsrechte bei der GEMA liegen. Nicht das einzige Problem von YouTube. In einigen Ländern, allen voran China, Türkei und Pakistan, ist der Dienst seit Jahren gesperrt.

Technik, YouTuber und mehr

Heute ist YouTube der Primus unter den Videoportalen. Vor allem die Möglichkeit Videos in mehrfacher HD-Auflösung (8K ist derzeit kein Problem) mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde hochzuladen, erscheint von technischer Seite attraktiv. Mittlerweile ist YouTube zum Unterhaltungsriesen gewachsen. Die Jahresrückblicke generieren Millionen von Klicks und es gibt eigene Award-Shows, wie den Secret Talents Award oder die YouTube Music Awards. YouTuber füllen Hallen, bringen Teenys zum Kreischen und verdienen gutes Geld mit Videos. Die Generation MTV wurde von der Generation YouTube abgelöst. Und auch politisch explosive Inhalte landen immer öfter zuerst auf YouTube.

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