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So sieht das Facebook der Zukunft aus

Mark Zuckerberg will das Facebook der Zukunft kreieren.
Mark Zuckerberg will das Facebook der Zukunft kreieren. (©picture alliance/Peter DaSilva 2015)

Die Zukunft von Facebook liegt in Virtual Reality und künstlicher Intelligenz – zumindest wenn es nach Firmengründer Mark Zuckerberg geht. In einem Frage-und-Antwort-Chat hat er verraten, an welchen Technologien das Facebook-Team derzeit arbeitet.

Facebook hat sich in nur elf Jahren zu einer zentralen Plattform für den Austausch von Nachrichten, Bildern, Videos, Erlebnissen, Eindrücken und sogar von ganzen Lebensgeschichten entwickelt. Doch geht es nach Mark Zuckerberg, könnte das soziale Netzwerk in Zukunft noch viel mehr leisten. Wie er sich das Facebook der Zukunft vorstellt und an welchen neuen Technologien er und sein Team bereits heute arbeiten, verriet der Firmengründer am Mittwoch in einem Frage-und-Antwort-Chat auf seinem Profil. Dabei nannte Zuckerberg drei zentrale Komponenten, die maßgeblich für die Zukunft des Netzwerks sein sollen.

Mit der VR-Brille auf das Facebook-Profil zugreifen

Eine dieser Komponenten ist Virtual Reality, die in Zukunft auch zur Heimat von Facebook werden soll. "Wir arbeiten an VR, weil ich glaube, dass die virtuelle Realität nach den Smartphones die nächste große Plattform sein wird, auf der Computer-Anwendungen genutzt werden", so Zuckerberg. Konkret könne er sich dabei vorstellen, dass die Menschen in Zukunft smarte Brillen wie Microsoft HoloLens nutzen könnten, um auf ihr Facebook-Profil und andere Internet-Anwendungen zugreifen zu können.

Facebook mit künstlicher Intelligenz

Auch intelligente Services, die noch besser in der Lage sind, auf die Bedürfnisse der Nutzer zu reagieren, sollen in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. In diesem Zusammenhang nutzte der Facebook-Chef den Terminus AI, also künstliche Intelligenz. Als Beispiel nannte Zuckerberg eine Software, der neue Facebook-Posts nicht nur nach Keywords durchsucht, sondern auch in der Lage ist, die Bedeutung eines Textes zu verstehen. Mit dieser ließen sich interessante Posts noch zielgerichteter an die Nutzer übermitteln.

Emotionen und Gedanken teilen

Die dritte Komponente von Zuckerbergs Zukunftsvision geht sogar noch weiter. So glaubt der Facebook-Chef, dass es in Zukunft möglich sein könnte, nicht mehr nur Texte, Bilder und Videos, sondern auch Gedanken und Gefühle über das soziale Netzwerk zu teilen. Bevor die Technologie so weit sei, müsste jedoch erst einmal das Virtual Reality-Zeitalter anbrechen.

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