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Teams: Microsoft stellt Slack-Konkurrenten vor

Microsoft greift mit Teams den Konkurrenten Slack an.
Microsoft greift mit Teams den Konkurrenten Slack an. (©Microsoft 2016)

So langsam wird es voll bei den Kommunikationstools für den Arbeitsplatz. Nach Slack und Facebook Workplace hat nun auch Microsoft mit Teams ein Chat-Programm für den Job vorgestellt.

Schon länger wurde über einen Slack-Konkurrenten von Microsoft spekuliert, am Mittwoch stellte der Windows-Konzern sein Kommunikationstool Teams offiziell in einem Blogeintrag vor. Das Chat-Programm zum Eindämmen der E-Mail-Flut am Arbeitsplatz befindet sich derzeit noch in einer Preview-Version und kann in 181 Ländern und in 18 Sprachen genutzt werden. Der Release der finalen Version soll Anfang 2017 erfolgen.

Skype-Integration für Videokonferenzen

Im Gegensatz zu Slack oder Facebook Workplace kann sich allerdings nicht jeder Nutzer einfach bei Teams anmelden. Der Dienst ist Teil von Office 365 Business oder Enterprise und steht somit nur Geschäftskunden mit Abo zur Verfügung. Dafür ist Microsoft Teams aber auch stark in die Office-Anwendungen des Konzerns wie Word, Excel, Powerpoint oder OneNote integriert. Zudem ist Skype für Audio- und Videokonferenzen Teil von Teams. Für individuellere Chats werden Emojis, GIFs und eigene Memes unterstützt. Auch Drittanbieter-Apps wie Twitter oder GitHub sind mit dem Tool kompatibel. In der Grundeinstellung des Tools sind alle Beiträge innerhalb eines Teams für alle einsehbar, es gibt aber auch die Möglichkeit, sich private Nachrichten zu schicken.

Teams gibt es als Webversion und als App für iOS, Android, Mac und Windows-PCs. Microsoft betonte zudem die Sicherheit von Teams. So würden Chats verschlüsselt übermittelt und das Unternehmen selbst habe keinen Zugriff auf Kundendaten.

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