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Windows 10 bekommt virtuelles Touchpad für externe Displays

Windows-Tablets erhalten ein virtuelles Touchpad.
Windows-Tablets erhalten ein virtuelles Touchpad. (©TURN ON 2016)

Windows 10-Tablets bekommen über ein Update ein virtuelles Touchpad für externe Monitore. Da die meisten Windows-Tablets aber ohnehin über Tastatur-Dock und physisches Trackpad verfügen, erschließt sich der Nutzen nicht ganz.

Wer viel am PC arbeitet, weiß den Vorteil von mehreren Monitoren zu schätzen. Zum Glück ist die gleichzeitige Nutzung von zwei oder drei Displays mit Windows überhaupt kein Problem – zumindest am klassischen PC. Problematischer wird es da schon am Tablet, denn auch dort lassen sich an viele Geräte mittlerweile externe Monitore anschauen. Nun arbeitet Microsoft nach eigenen Angaben an einer Lösung, mit der sich auch solche externen Displays vom Touchscreen des Tablets aus bedienen lassen.

Ein virtuelles Touchpad für den Touchscreen

Möglich werden soll dies durch ein virtuelles Touchpad. Dieses wird in der rechten unteren Ecke des Screens eingeblendet. Der Nutzer kann über diese kleine schwarze Fläche einen Mauscursor auf dem angeschlossenen Monitor bewegen. Funktionieren soll das Ganze wie ein echtes Touchpad. Selbst zwei virtuelle Maustasten sind in dem Bildschirm-Trackpad integriert. Verfügbar werden soll die Funktion offiziell mit dem Windows 10 Creators Update, das von Microsoft für das Frühjahr 2017 vorgesehen ist.

Ein bisschen klingt das Ganze allerdings wie eine Lösung für ein Problem, das so in der Praxis kaum auftreten dürfte. Immerhin wird die überwiegende Mehrheit der Windows-Tablets heute bereits ab Werk mit einem Tastaturdock ausgeliefert. Dort ist natürlich auch ein Touchpad enthalten, um das Gerät im Desktop-Modus steuern zu können. Das virtuelle Trackpad kann somit nicht viel mehr sein als eine Lösung für den absoluten Notfall – und ob diese dann der Produktivität wirklich zuträglich ist, wird sich erst noch zeigen müssen.

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