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Windows 10 ist bereit für den Release

Windows 10
Windows 10 (©Microsoft 2015)

Windows 10 ist fertig und bereit für den Release. Microsoft hat die Arbeiten am neuen Betriebssystem abgeschlossen und die Version fertiggestellt, die dann ab 29. Juli zum Download bereitgestellt und in den Läden zum Verkauf angeboten wird.

Mit dieser sogenannten RTM-Version von Windows 10 mit der Nummer 10240 können jetzt PC-Hersteller ihre Geräte ausrüsten. Microsoft wird die Version intern abschließen und dann vermutlich am Ende der Woche verkünden, dass es sich um den RTM-Kandidaten handelt, schreibt The Verge.  Es kann aber durchaus auch sein, dass der Software-Gigant den wichtigen Termin ignoriert und sich ganz auf den eigentlichen Start am 29. Juli konzentriert, damit es pünktlich losgehen kann.

PCs mit Windows 10 dauern noch ein paar Wochen

Bis man komplette PCs mit dem neuen Windows 10 kaufen kann, werden aber noch einige Wochen ins Land gehen. Microsoft ist momentan vor allem dabei, die Computerbesitzer dazu zu bewegen, ihr Gerät auf Windows 10 kostenlos zu aktualisieren. Den Hintergrund dieser Strategie hat Microsoft-Boss Nadella kürzlich verraten: Es geht um die Stärkung von Windows Phone.

Zuerst bekommen übrigens die Windows-10-Tester die neue Version und Microsoft beschäftigt sich nun mit Fehlerbeseitigungen, die zeitgleich mit dem Start kommen werden. Dieser Start ist übrigens nur kleiner Schritt einer neuen Strategie, laut der Microsoft Windows eher als einen Dienst versteht, der regelmäßig aktualisiert wird – vor allem betrifft das die mitgelieferten Apps, die für die meisten Funktionen in Windows 10 zuständig sind. Auch künftig werden neue Apps erst im Insider-Programm getestet werden, bevor sie für alle Nutzer verfügbar sind. Zum Release jedenfalls werden alle, die Windows 10 reserviert haben, irgendwann ab dem 29. Juli per Download das neue Betriebssystem erhalten.

Versionsnummer von Windows 10 kein Zufall

Auch die Versionsnummer des RTM-Kandidaten 10240 ist kein Zufall. Microsoft hat schon immer besondere Nummern für seine fertigen Versionen ausgesucht, erläutert The Verge. Bei Windows 95 war es etwa 4.00.950, was erstens eine Anspielung auf den Nachfolger von Windows 3 ist und dann eben das Jahr des Erscheinens enthält. Bei Vista war es dann die 6.0.6000, was wiederum der laufenden Windows-Nummer ("6") entspricht. Seit Vista muss jede neue Nummer aber ein Vielfaches von 16 sein – und das passt eben auch mit 10240.

Wer wissen will, ob sich das Update auf Windows 10 lohnt und was man dabei beachten muss, kann einen Blick in unseren Ratgeber werfen. Übrigens: Wer mit dem neuen System nicht klarkommt, kann das Upgrade zumindest für kurze Zeit rückgängig machen.

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