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Windows 7 Mainstream-Support endet: Was bedeutet das?

Halbwertszeit erreicht: Nach fünf Jahren stellt Microsoft den grundlegenden Support für Windows 7 ein.
Halbwertszeit erreicht: Nach fünf Jahren stellt Microsoft den grundlegenden Support für Windows 7 ein. (©picture alliance / landov 2015)

Nutzer von Windows 7 müssen jetzt nicht in Panik geraten: Microsoft wird das Betriebssystem noch bis zum Jahr 2020 mit Sicherheitsupdates unterstützen. Der sogenannte grundlegende Support endet jedoch heute. Wir fassen kurz zusammen, was das genau bedeutet.

Es ist weder ungewöhnlich noch besorgniserregend, dass Microsoft am 13. Januar den grundlegenden Support für Windows 7 beendet. Konkret bedeutet das nämlich, dass Nutzer nur noch Sicherheitsupdates geliefert bekommen. Sonstige Updates, neue Funktionen, Erweiterungen oder alles, was nicht die unmittelbare Sicherheit des Systems betrifft,  wird Microsoft fortan nicht mehr bereitstellen. Bei Fehlermeldungen oder sonstigen Problemen, die etwa neue Programme verursachen könnten, wird Microsoft keine Lösungen mehr anbieten. Davon betroffen sind alle Versionen von Windows 7, also Home Basic, Home Premium, Professional, Ultimate, Enterprise und Starter.

Microsoft garantiert grundlegenden Support für fünf Jahre nach Marktstart

So sieht das Geschäftsmodell von Microsoft nun mal aus: Fünf Jahre lang wird ein Betriebssystem vollständig unterstützt, nachdem es veröffentlicht wurde. Danach greift der erweiterte Support, der eben nur noch die Sicherheit garantieren soll, für weitere fünf Jahre – und dann ist vollständig Schluss mit Support. Und da Windows 7 2009 auf den Markt kam, ist die ultimative Deadline der 14. Januar 2020. Erst ab diesem Datum garantiert der Hersteller nicht mehr für die Sicherheit des Systems.

Sollte man jetzt das Betriebssystem wechseln?

Die Seite NetMarketShare schlüsselt auf, dass Windows 7 nach wie vor das am weitesten verbreitete Desktop-Betriebssystem ist und noch im Dezember letzten Jahres auf einen Marktanteil von 56,26 Prozent kam. All diese Nutzer will Microsoft natürlich nicht schlagartig verprellen, daher ist ein panischer Wechsel auf das wenig geliebte Windows 8 oder ein anderes OS noch nicht nötig. Zudem steht Windows 10 schon in den Startlöchern. Was es können wird, werden wir aller Voraussicht nach Ende Januar erfahren.

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