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Workplace: Facebook startet Slack-Konkurrenten

Facebook startet mit Workplace ein Kommunikationstool für die Arbeit.
Facebook startet mit Workplace ein Kommunikationstool für die Arbeit. (©picture alliance / ZB 2014)

Heute startete offiziell das neue Tool Facebook Workplace. Die ursprünglich Facebook at Work betitelte Kommunikationssoftware soll eine Konkurrenz zum großen Rivalen Slack darstellen. Was dabei helfen könnte, ist der wesentlich günstigere Preis im Vergleich zur Konkurrenz.

Im Gegensatz zu Slack, das 6,67 US-Dollar im Monat für das Standard-Abonnement kostet, bezahlen Nutzer bei Facebook Workplace lediglich einen Dollar für denselben Zeitraum, wie auf 9to5Mac berichtet wird. Der Unterschied ist, dass es bei Slack eine komplett kostenlose Variante gibt – auch wenn diese "nur" die 10.000 letzten Nachrichten speichert. Alles, was davor gesendet wurde, wird automatisch gelöscht. Eine solche kostenlose Test-Version sucht man bei Workplace vergeblich.

Workplace benötigt eigenen Account

Auch wenn Workplace auf die Berühmtheit von Facebook baut, so müssen sich Nutzer hierfür einen separaten Account anlegen. Weiterhin werden die Inhalte des Newsfeeds bei Workplace nicht vom Nutzer, sondern vom jeweiligen Arbeitgeber bestimmt. Werbeanzeigen gibt es dagegen im Gegensatz zum privaten Facebook nicht.

Der Hauptunterschied zwischen Slack und Workplace ist die Integrationsmöglichkeit von anderen Programmen. Bei Slack kann eine Vielzahl von anderen Tools integriert werden, wohingegen Workplace auf eigene Softwarelösungen setzt. Eines der spannendsten Merkmale von Workplace ist der firmenübergreifende Einsatz: Mitarbeiter von verschiedenen Firmen können sich über die Facebook-Software gemeinsam zu einem Projekt austauschen. Weiterhin ist es vorstellbar, dass in Zukunft Features wie die Chatbots vom Facebook Messenger ihren Weg in Workplace finden werden.

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