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5 Tipps für mehr Sicherheit in offenen WLAN-Netzen

Bei der Nutzung eines offenen WLAN solltest Du grundlegende Sicherheitstipps beachten.
Bei der Nutzung eines offenen WLAN solltest Du grundlegende Sicherheitstipps beachten. (©thinkstock.com/Rostislav_Sedlacek 2015)

Offene WLAN-Spots sind beliebt bei Smartphone-Nutzern: Kein Wunder, schließlich spart man durch sie wertvolles Datenvolumen. Doch offen zugängliche Netze sind nicht immer optimal abgesichert: Wir geben Dir 5 Tipps, wie Du Deine privaten Daten am besten schützt.

Wer in Sachen Daten auf Nummer sicher gehen will, sollte die folgenden Tipps beachten. Dafür sind nicht mal tief greifende IT-Kenntnisse nötig – mit wenigen Systemanpassungen und der einen oder anderen Zusatz-App sind Deine Daten in offen zugänglichen Netzwerken deutlich sicherer.

Offenes WLAN: Verlockend, aber nicht ohne Gefahren

Wer mit dem Smartphone im Urlaub nicht auf Videostreams und andere Online-Features verzichten möchte, freut sich über offen zugängliche WLAN-Hotspots. Schließlich ist man so einfach und schnell im Netz unterwegs, ohne eventuell teure Roaming-Gebühren für das Surfen im Ausland bezahlen zu müssen. Solche kostenlosen Hotspots sind natürlich auch in der Heimat praktisch, schließlich wird durch WLAN-Nutzung das eigene Traffic-Volumen nicht belastet. Die offenen Netzwerke haben jedoch einen großen Nachteil: Oftmals werden Informationen zu den abgefragten Seiten oder versendete Dateien unverschlüsselt abgespeichert, sodass sie ohne größere Probleme nachverfolgt werden können.

1. Offene Netzwerke generell meiden

Natürlich ist es verlockend, sich mit einem einfachen Klick in ein offenes Netzwerk einzuloggen – schließlich ist es der Weg mit dem geringsten Aufwand. Doch bei solchen Netzwerken lässt sich nicht immer nachvollziehen, welcher Anbieter hinter harmlos klingenden Namen wie "Free Cafe WLAN" oder "Free WiFi Service" steckt. Allerdings sind bei der Namensgebung einem WLAN keine Grenzen gesetzt, deswegen lässt sich anhand des Titels kein Rückschluss auf die Sicherheit des Netzwerks ziehen. Daher empfiehlt es sich, sicherheitshalber Features wie "Automatisches Einwählen" zu deaktivieren, wenn Du Deine Daten schützen möchtest.

2. Sichere Verbindung überprüfen

 Die Adressleiste zeigt, ob die angezeigte Internetseite über eine sichere Verschlüsselung verfügt. fullscreen
Die Adressleiste zeigt, ob die angezeigte Internetseite über eine sichere Verschlüsselung verfügt. (©Pixabay 2016)

Weiterhin gilt es, beim Surfen oder der Nutzung von Online-Angeboten auf eine sichere Verbindung zu achten. Diese erkennst Du leicht an der Internet-Adresse der Seite: Steht vor dem "www" ein "https", handelt es sich um eine sichere Verbindung. Falls dort nur ein "http" zu sehen ist, ist die Datenübertragung der Seite nicht verschlüsselt. Besonders bei wichtigen Angelegenheiten wie Online-Banking ist eine solche Verschlüsselung unverzichtbar. Allerdings empfiehlt es sich, finanzielle Angelegenheiten prinzipiell nicht über ein offenes WLAN zu erledigen, sondern hierfür lieber den PC im eigenen Heimnetzwerk zu nutzen.

3. Apps und Betriebssystem aktuell halten

Angesichts der großen Anzahl an Viren, Malware und Co. ist es unverzichtbar, dass das Betriebssystem und die darauf installierten Programme auf dem neuesten Stand sind. Nur so ist gewährleistet, dass die App-Daten so sicher wie möglich vor Fremdzugriffen sind. Schließlich liefern Softwarehersteller regelmäßig Software-Updates aus, um ihre Apps gegen die neuesten Bedrohungen zu schützen. Daher wäre es unklug, diese vorhandenen Hilfsmittel nicht zu installieren.

4. Antiviren- und Malware-Scanner benutzen

 Gegen Malware und Viren helfen eine große Anzahl von Apps für Android oder iOS-Smartphones. fullscreen
Gegen Malware und Viren helfen eine große Anzahl von Apps für Android oder iOS-Smartphones. (©YoutTube/Tomo News US 2015)

Sowohl für Windows als auch für Android- oder iOS-Geräte gibt es passende Tools, die Dein Gerät vor Viren und Schadsoftware schützen. Dabei gibt es kostenlose Anwendungen, wie beispielsweise Avira. Kostenpflichtige Programme bieten meist einen wesentlich weitgreifenderen Schutz und obendrein praktische Features wie etwa einen Extra-Schutz beim Online-Shopping.

5. VPN-Verbindungen nutzen

Die Sicherheit der eigenen Daten wird durch den Einsatz eines VPN-Tools (Virtual Private Network) noch verstärkt. Dabei handelt es sich um eine Software, die die eigenen Suchanfragen über einen Proxy-Server leitet und von dort aus auf die gewünschte Seite lenkt. Somit lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wer genau auf die jeweilige Seite zugegriffen hat. VPN-Tools bieten die Möglichkeit, absolut anonym zu surfen. Sowohl für Windows-Rechner als auch für Android- und iOS-Systeme gibt es eine große Auswahl an Anwendungen, die neben einer VPN-Verbindung meist noch zusätzliche Sicherheitsfeatures bieten.

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