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8 Tipps für besseres Arbeiten mit Google Chrome

Mit diesen Tipps arbeitet der Chrome-Browser noch effizienter.
Mit diesen Tipps arbeitet der Chrome-Browser noch effizienter. (©picture alliance / AP Photo 2015)

Mit unseren 8 Tipps und Tricks für Google Chrome kannst Du mit dem Webbrowser noch effektiver und bequemer Arbeiten. Wir verraten Dir, welche Browser-Funktionen sich wirklich lohnen.

1. Daten zwischen verschiedenen Geräten synchronisieren

Chrome bietet die Möglichkeit, über das Anlegen eines Nutzerprofils die Daten zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren. Das funktioniert zwischen mehreren PCs, Macs, Chromebooks sowie Smartphones und Tablets mit Android oder iOS. Unter dem Nutzerprofil kannst Du beispielsweise Lesezeichen, Passwörter, Erweiterungen und ganze Browser-Verläufe ablegen. Meldest Du Dich anschließend auf einem anderen Gerät mit dem gleichen Konto an, stehen Dir alle diese Infos auch dort zur Verfügung. Allerdings solltest Du unbedingt darauf achten, Dich nur im Chrome-Browser auf vertrauenswürdigen Geräten einzuloggen – also am besten auf PCs und Smartphones, die Dir selbst gehören. Rechner im Internetcafe oder andere öffentliche Computer sollten dafür tabu sein.

 Über ein Google-Konto lassen sich Chrome-Daten synchronisieren. fullscreen
Über ein Google-Konto lassen sich Chrome-Daten synchronisieren. (©Patrick 2016)

2. Mehr Lesezeichen in der Lesezeichen-Leiste

Wer verschiedene Websites regelmäßig besucht, legt diese vermutlich als Lesezeichen ab. Dabei entsteht schnell ein Problem, denn der Platz in der Lesezeichen-Leiste ist begrenzt. Zum Glück hast Du die Möglichkeit, an dieser Stelle Platz zu sparen, indem Du Lesezeichen einfach nur als Icon und ganz ohne Textbeschreibung ablegst. Sofort hast Du in der Leiste viel mehr Platz.

Indem der Text aus der Lesezeichen-Leiste getilgt wird... fullscreen
Indem der Text aus der Lesezeichen-Leiste getilgt wird... (©Screenshot Google/ TURN ON 2016)
...passen deutlich mehr Icons herein. fullscreen
...passen deutlich mehr Icons herein. (©Screenshot Google/ TURN ON 2016)

3. Alle Seiten als Lesezeichen speichern

Wenn Du mehr als einen aktuellen Tab als Lesezeichen ablegen möchtest, kannst Du über das "Auswahlmenü > Lesezeichen > Offene Seiten als Lesezeichen speichern" alle aktuell geöffneten Seiten auf einen Schlag in Deinem Lesezeichen-Ordner abspeichern – und zwar gleich in einem eigenen Unterordner. Später kannst Du alle Seiten dann dort finden und den Browser in der gespeicherten Konfiguration wieder herstellen.

 Mit der Funktion kannst Du alle Tabs auf einmal als Lesezeichen ablegen. fullscreen
Mit der Funktion kannst Du alle Tabs auf einmal als Lesezeichen ablegen. (©Screenshot Google/ TURN ON 2016)

4. Website-Berechtigungen einsehen

Wenn Du wissen möchtest, wie viele Cookies eine Website verwendet und welche Berechtigungen Du dieser Seite eingeräumt hast, kannst Du das direkt über die Adressleiste tun: Dort musst Du einfach nur mit dem Mauszeiger einmal auf das Symbol vor der eigenen Webadresse klicken und schon öffnet sich eine Übersicht mit den entsprechenden Informationen. Über diese Übersicht kannst Du einer Website auch bestimmte Berechtigungen wieder entziehen.

 Mit einem einzigen Klick lassen sich die Website-Berechtigungen einsehen. fullscreen
Mit einem einzigen Klick lassen sich die Website-Berechtigungen einsehen. (©Screenshot Google/ TURN ON 2016)

5. Wörterbuch integrieren

Einer der großen Vorteile des Chrome-Browsers sind die zahlreichen verfügbaren Apps und Erweiterungen, die das Surfen erleichtern. So bietet Google selbst im Chrome Web Store beispielsweise die praktische Erweiterung Google Dictionary an. Bei dieser handelt es sich tatsächlich um ein Wörterbuch, dass Du einsetzen kannst, wenn Du die Bedeutung von bestimmten Begriffen nicht kennst. Sobald die Erweiterung installiert und aktiviert ist, kannst Du im Browser mit einem Doppelklick auf einzelne Wörter klicken und anschließend erscheint ein Fenster, in dem die Definition des Begriffs erklärt ist. Allerdings solltest Du im Browser-Menü unter "Einstellungen > Erweiterungen" in den Optionen der Erweiterung zunächst noch die korrekte Sprache festlegen. Standardmäßig ist diese nämlich auf Englisch eingestellt.

 Ein Wörterbuch direkt im Browser kann durchaus praktisch sein. fullscreen
Ein Wörterbuch direkt im Browser kann durchaus praktisch sein. (©Screenshot Google/ TURN ON 2016)

6. Google Übersetzer integrieren

Genau wie das Wörterbuch kannst Du auch den Google Übersetzer direkt in den Browser integrierten. Einfach im Chrome Web Store nach Google Übersetzer suchen und die Erweiterung installieren. Anschließend kannst Du beispielsweise auf englischsprachigen Seiten einfach einen Textabschnitt markieren und anschließend per Rechtsklick auf das Auswahlfeld "Google Übersetzer" drücken. Den Rest macht Chrome dann automatisch und liefert (hoffentlich) die passende Übersetzung.

 Auch der Google Übersetzer lässt sich direkt implementieren. fullscreen
Auch der Google Übersetzer lässt sich direkt implementieren. (©Patrick 2016)

7. Tabs anheften

Wer häufig parallel mit einer Vielzahl von Browser-Tabs arbeitet und trotzdem den Überblick behalten möchte, kann seine Tabs im Browserfenster anpinnen. Das klappt einfach, indem Du mit der rechten Maustaste auf einen Tab klickst und anschließend die Option "Tab anheften". Der angepinnte Tab rutscht dann ganz automatisch an den linken Rand des Browserfensters.

 Wer seine Tabs anheftet, spart unheimlich viel Platz. fullscreen
Wer seine Tabs anheftet, spart unheimlich viel Platz. (©Screenshot Google/ TURN ON 2016)

8. Tabs stumm schalten

Wer hat das nicht schon erlebt? Man surft auf mehreren Websites gleichzeitig, hat unzählige Tabs geöffnet und plötzlich startet irgendwo in irgendeinem Browser-Tab ein Video mit nerviger Musik. Meistens dauert es dann ziemlich lange, bevor der Übeltäter gefunden und der betroffene Tab geschlossen ist. Chrome bietet jedoch auch eine sehr elegante Lösung an, um nervige Tabs stumm zu schalten.

Die Einstellung dafür ist allerdings etwas versteckt. Um dort hinzugelangen, musst Du in die Adressleiste chrome://flags eingeben. Anschließend öffnet sich ein unheimlich langes und leider auch sehr unübersichtliches Einstellungsmenü. Wichtig ist jedoch der Eintrag "Steuerelement zum Stummschalten von Tabs auf der Benutzeroberfläche", der sich in der Liste ziemlich weit unten befindet. Diesen musst Du aktivieren, denn er erlaubt Dir das Stummschalten von Tabs.

Hast Du anschließend einen Tab geöffnet, in dem ein Ton wiedergegeben wird, erscheint automatisch oben im Tab-Fenster ein Lautsprechersymbol. Über dieses Symbol kannst Du jederzeit erkennen, aus welchem Tab gerade Musik oder andere Geräusche ertönen. Willst Du diese Geräusche abschalten, reicht nun ein einfacher Klick auf den Mini-Lautsprecher und der Tab wird stumm geschaltet.

 Über den Mini-Lautsprecher kannst Du Tabs stummschalten. fullscreen
Über den Mini-Lautsprecher kannst Du Tabs stummschalten. (©Screenshot Google/ TURN ON 2016)
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