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Diese 11 Features entfernt das Windows 10 Creators Update

Das Creators Update von Windows 10 ergänzt Features wie VR-Support und entfernt andere.
Das Creators Update von Windows 10 ergänzt Features wie VR-Support und entfernt andere. (©Microsoft 2016)

Mit dem nächsten großen Windows 10-Update spendiert Microsoft nicht nur neue Features. Vielmehr wird man nach dem Creators Update auch auf 11 Funktionen verzichten müssen. Immerhin werden sie teils durch Nachfolger ersetzt.

1. Flash Autorun in Edge

Flash-Videos werden in Microsofts Edge-Browser nur noch auf ausdrücklichen Wunsch des Nutzers abgespielt. Wie in Chrome ist Flash mit dem Creators Update in Edge regulär deaktiviert. Für Websites, die Du häufig besuchst, kannst Du Flash wieder aktivieren.

2. Erweiterte Sprachunterstützung für Paint

 Für Paint gibt es mit dem Creators Update keine erweiterte Sprachunterstützung mehr. fullscreen
Für Paint gibt es mit dem Creators Update keine erweiterte Sprachunterstützung mehr. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)

Microsofts Grafikprogramm Paint mag nun Virtual-Reality-Support erhalten, aber ein Feature entfällt auch: Die erweiterte Unterstützung von Sprachen, die Windows 10 nicht schon von Haus aus unterstützt. Klar, Deutsch, Englisch und Co. sind an Bord, aber Microsoft macht sich nicht mehr die Mühe, das neue Paint in weniger verbreitete Sprachen zu übersetzen.

3. Windows Server Update Services für Windows Mobile

Bedeutet der Wegfall der Windows Server Update Services, dass Smartphones mit Windows 10 Mobile keine Updates mehr erhalten? Keineswegs, die mobilen und auch die PC-Versionen von Windows 10 steigen auf die Unified Update Platform (UUP) um. Mit anderen Worten gibt es als Ersatz ein neues Update-Programm.

4. Unterstützung für Next Protocol Negotiation in TLS

TLS, häufiger unter der alten Bezeichnung SSL bekannt, ist ein Verschlüsselungsprotokoll für die sichere Datenübertragung im Internet. Next Protocol Negotiation ist eine Erweiterung für TLS. Sie wird mit dem Creators Update durch die neuere Erweiterung Application Protocol Level Navigation (APLN) ersetzt. Also kein Grund zur Trauer.

5. Der Interactive Service Detection Service

 Der Interactive Service Detection Service ist nur wenigen Nutzern bekannt und wird bald aus Windows 10 verschwinden. fullscreen
Der Interactive Service Detection Service ist nur wenigen Nutzern bekannt und wird bald aus Windows 10 verschwinden. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)

Der Interactive Service Detection Service (UI0Detect) ist eine Erleichterung für veraltete Anwendungen und erkennt, wenn ein Service mit dem Desktop interagieren möchte. Hin und wieder hat er sich als blinkender Button mit einem Zahnrad-, einem Fotoapparat- und einem Drucker-Icon darauf bemerkbar gemacht. UI0Detect dürfte kaum vermisst werden.

6. Tile Data Layer

Der Tile Data Layer speichert als Profil die Standard-Apps, -Programme und -Kacheln des Startmenüs. Wenn Dir der Tile Data Layer schon einmal begegnet ist, dann wahrscheinlich als Tipp, den ganzen Ordner zu löschen, um das Startmenü von Windows zu reparieren.

7. APN-Datenbank

Die apndatabank.xml enthält die Informationen, die dazu dienen, Windows 10 mit einem mobilen Internetnetzwerk zu verbinden. Dank der Datenbank kann sich Windows 10 fast automatisch mit nur minimalen Nutzereingaben in das mobile Internet einloggen. Die APN-Datenbank wird durch die sogenannte COSA-Datenbank ersetzt.

8. App-Ecke

 Die App-Ecke in Windows 8.1 Mobile und Windows 10 Mobile muss weichen. fullscreen
Die App-Ecke in Windows 8.1 Mobile und Windows 10 Mobile muss weichen. (©YouTube / Windows Central 2017)

In der App-Ecke kannst Du Startbildschirme auf Windows Mobile-Smartphones für Gastnutzer anpassen. Auch lässt sich der Zugriff von Gästen auf bestimmte Apps beschränken.

9. IPsec task offload

Mit IPsec task offload konntest Du Prozessorleistung sparen, indem Ressourcen beanspruchende Aufgaben an den Netzwerkadapter weitergegeben wurden. Wahrscheinlich wird IPsec task offload durch einen überlegenen Nachfolger ersetzt werden.

10. TCPChimney

TCPChimney hat dieselbe Aufgabe wie IPsec task offload – es geht um die Übertragung von leistungshungrigen Aufgaben beim Datentransfer über das Netzwerk an den Netzwerkadapter. Auch hier dürfte ein besserer Nachfolger anstehen.

11. Leseliste für Edge

 Die Leseliste wird sich vom Edge-Browser verabschieden. fullscreen
Die Leseliste wird sich vom Edge-Browser verabschieden. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2017)

Mit der Leseliste des Edge-Browsers lassen sich Artikel für später speichern und offline lesen. Zu diesem Zweck wirst Du Dich künftig auf Drittanbieter-Lösungen verlassen müssen.

Das Windows 10 Creators Update soll vermutlich am 11. April erscheinen. Der Release-Termin wurde aber noch nicht offiziell bestätigt.

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