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Diese 7 Profi-Tools machen Dich zum Windows 10-Experten

Mit dem 8GadgetPack kehren die Widgets oder "Gadgets" von Windows 7 zurück.
Mit dem 8GadgetPack kehren die Widgets oder "Gadgets" von Windows 7 zurück. (©YouTube / Raitik MKD 2016)

Mit Profi-Tools kannst Du Windows 10 genauer an Deine Wünsche anpassen. Sei es die individuelle Einrichtung von zwei Bildschirmen, die Rückkehr der einst mit Windows Vista eingeführten Gadgets oder das Ordnen des Desktops: Diese 7 Tools machen Dich zum Windows-Experten.

1. Mehrere Monitore anpassen: DisplayFusion

 Mit DisplayFusion lassen sich zwei oder mehr Monitore detailliert anpassen. fullscreen
Mit DisplayFusion lassen sich zwei oder mehr Monitore detailliert anpassen. (©Screenshot TURN ON / Binaryfortress Software ltd. 2016)

Man kann Windows 10 von Haus aus auf mehreren Monitoren einsetzen. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind aber eher bescheiden. Hier kommt DisplayFusion ins Spiel. Damit können unterschiedliche Bildschirmhintergründe aus verschiedensten Quellen automatisch für das jeweilige Display ausgewählt werden. Es gibt auch viele weitere Funktionen im Programm, etwa die Einstellung der Taskleisten oder des Mausverhaltens. So kannst Du zum Beispiel dem Mausrad verbieten, den Bildlauf im nicht-fokussierten Fenster auszuführen, weil das ganz schön nervig sein kann. Die kostenpflichtige Pro-Version bringt noch ein paar Bonus-Features mit.

Download: DisplayFusion

2. Desktop-Putz: Fences

 Mit Fences lassen sich die Desktop-Verknüpfungen auf  schattierten Flächen ordnen. fullscreen
Mit Fences lassen sich die Desktop-Verknüpfungen auf  schattierten Flächen ordnen. (©Stardock 2016)

Stardock Fences schafft Ordnung und Übersicht auf dem Desktop. Mit dem Programm lassen sich Desktop-Verknüpfungen in Kategorien geordnet auf schattierten Hintergründen anbringen. Die Desktop-Icons können gemäß bestimmter Regeln automatisch in eine passende Kategorie gesteckt werden. Nur die 30-Tage-Probeversion ist gratis, die Vollversion kostet 10 US-Dollar.

Zum Download: Fences

3. Widgets für Windows 10: 8GadgetsPack

 Das 8GadgetPack bringt die aus Windows Vista und Windows 7 bekannten Gadgets zurück. fullscreen
Das 8GadgetPack bringt die aus Windows Vista und Windows 7 bekannten Gadgets zurück. (©YouTube / Raitik MKD 2016)

Microsoft ersetzte die "Gadgets" genannten Widgets für Windows Vista und Windows 7 in den folgenden Versionen durch Kacheln. Bei Windows 8 waren die Kacheln auf einem alternativen Kachel-Desktop zu bestaunen und in Windows 10 lassen sie sich durch einen Druck auf die Windows-Taste aufrufen. Der eigentliche Desktop muss inzwischen allerdings ohne Widgets auskommen. Das Programm 8GadgetsPack bringt die dynamischen Mini-Applikationen, etwa eine Wetteranzeige oder eine individuell anpassbare Uhr, in Windows 10 auf den Desktop zurück.

Zum Download: 8GadgetsPack

4. Windows 7-Design: Classic Shell

 Classic Shell holt das Startmenü von Windows 7 zurück. fullscreen
Classic Shell holt das Startmenü von Windows 7 zurück. (©Ivo Beltchev 2016)

Windows 10 hat sich im Vergleich zu Windows 8 wieder dem Design und Aufbau von Windows 7 angenähert. Es gibt keine zwei Desktops mehr und ein Startmenü ist auch zurück. Nun hat Microsoft allerdings Kacheln im Startmenü untergebracht und der Explorer ist weniger verschachtelt. Mit Classic Shell verzichtet man auf Kompromisse und passt Startmenü sowie Windows-Explorer wieder an das klassische Windows 7-Design an.

Zum Download: Classic Shell

5. Datenschutz: O&O ShutUp10

 Mit O&O ShutUp10 kann man Microsoft das Datensammeln verbieten. fullscreen
Mit O&O ShutUp10 kann man Microsoft das Datensammeln verbieten. (©O&O Software 2016)

Windows 10 wurde schon beim Release für seine Datensammelwut kritisiert. Insbesondere die digitale Assistentin Cortana möchte alles Mögliche über Dich wissen und durchforstet sogar Deine E-Mails nach potenziell nützlichen Daten wie einem Flugticket oder Deinem Hochzeitstag, um Dich an wichtige Termine zu erinnern. Wer lieber die vollständige Kontrolle über die Daten behalten möchte, die an Microsoft geschickt werden, für den empfiehlt sich die Gratis-Software O&O ShutUp 10. Dort lassen sich alle denkbaren Funktionen abschalten, die mit einer Datenweitergabe verbunden sind. Allerdings werden dadurch gegebenenfalls auch die jeweiligen Windows-Funktionen eingeschränkt oder sind nicht mehr verwendbar. Zum Glück informiert das Programm darüber, was man da abschalten kann.

Zum Download: O&O ShutUp 10

6. Zur Sicherheit: Personal Backup

 Mit Personal Backup lassen sich Backups von beliebigen Ordnern erstellen. fullscreen
Mit Personal Backup lassen sich Backups von beliebigen Ordnern erstellen. (©Screenshot TURN ON / Dr. Jürgen Rathlev 2016)

Festplatten haben nur eine begrenzte Haltbarkeit. Alleine aus diesem Grund sollte man Sicherheitskopien seiner wichtigen Daten erstellen. Windows 10 hat zwar eine eigene Backup-Funktion an Bord, die aber nur relativ wenige Möglichkeiten bietet. So kann man den Dateiversionsverlauf in Bibliotheken, Desktop, Kontakte und Favoriten sichern. Außerdem lassen sich ein Systemabbild und ein Systemreparaturdatenträger erstellen. Aber was ist, wenn man zum Beispiel regelmäßig seine Daten aus einem bestimmten Ordner sichern lassen möchte, etwa den Ordner mit Rechnungen und Versicherungsdaten?

In diesem Fall bietet sich ein Programm wie das kostenfreie Personal Backup an. Man kann es so einrichten, dass bei jedem Herunterfahren des PCs die Daten aus einem bestimmten Ordner auf einer zweiten Festplatte gespeichert werden. Personal Backup bietet aber noch viel mehr Funktionen, die praktisch jeden Durchschnittsnutzer zufriedenstellen dürften.

Zum Download: Personal Backup

7. Gib Viren keine Chance: Avira Antivirus

 Aviras Gratis-Antivirenprogramm Antivirus ist zumindest besser als der Windows Defender. fullscreen
Aviras Gratis-Antivirenprogramm Antivirus ist zumindest besser als der Windows Defender. (©Avira 2016)

Mit dem Microsoft Windows Defender ist schon ein rudimentärer Virenschutz in Windows 10 untergebracht. Verschiedene Tests zeigen jedoch immer wieder auf, dass er nicht mehr als eine Notlösung ist. Vollpreis-Antivirenprogramme wie jene von Kaspersky und Bitdefender führen die Toplisten an. Eine Gratis-Lösung, die wenigstens besser ist als der Windows Defender, lässt sich von Avira in Form seines Antivirus beziehen. Andererseits: Ein richtiger Windows-Profi sollte wohl zu einem der kostenpflichtigen Programme greifen.

Zum Download: Avira Antivirus

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