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Große Datenmengen verschicken: Die 5 besten Lösungen

Eine Lösung bietet sich vor allem für das Verschicken großer Dateien an.
Eine Lösung bietet sich vor allem für das Verschicken großer Dateien an. (©Pixabay 2016)

Wie verschickst Du am besten Videos oder Deine Fotosammlung über das Internet? Für den Mailanhang sind die schließlich zu groß. Musst Du Dich mit FTP-Servern befassen? Zum Glück gibt es einfachere Lösungen. Mit diesen 5 Möglichkeiten klappt das Verschicken großer Datenmengen.

1. Im Cloudspeicher freigeben

 Cloudspeicher wie Dropbox sind die wohl einfachste Lösung für das Teilen großer Dateien. fullscreen
Cloudspeicher wie Dropbox sind die wohl einfachste Lösung für das Teilen großer Dateien. (©Flickr / Ian Lamont, Format changed 2016)

Cloudspeicher wie Microsoft OneDrive oder Dropbox eignen sich sehr gut für das Teilen großer Dateien. OneDrive ist sogar schon in Windows 10 integriert. Darauf sind gratis ab Werk 5 GB Speicherplatz frei, mehr kann hinzugekauft werden. Dropbox bietet 2 GB Gratisspeicher. Dateien kannst Du jeweils gezielt für bestimmte Benutzer freigeben, etwa mit einem Link.

2. Dateien verkleinern

In Cloudspeichern können sehr große Dateien abgelegt werden, aber auch hier gibt es Grenzen, bei OneDrive und Dropbox liegt sie etwa bei 10 GB.  Größere Dateien wie längere Full-HD- oder 4K-Videos solltest Du daher zunächst komprimieren, etwa mit Winrar oder mit 7Zip. Dann passen sie vielleicht in eine Cloud und Du kannst sie darüber teilen.

3. Dateien zerteilen

Ist die Datei trotz ZIP noch zu groß? In diesem Fall hilft ein Programm wie Filesplit. Dadurch lassen sich Dateien in kleinere Segmente aufteilen. Später können sie mit Filesplit wieder zusammengefügt werden. Zerhackstückle also Deine Riesendatei, teile sie via Cloud und der Empfänger muss sie dann wieder zusammenbauen.

4. Auf der Netzwerkfestplatte sichern

Mit einer Netzwerkfestplatte oder NAS-Festplatte erstellst Du Dir einen eigenen Server. Eigentlich ist eine NAS-Festplatte nicht nur eine Festplatte, sondern ein Mini-Computer mit eigenem Prozessor und Arbeitsspeicher. Darauf kannst von von überall her mit beispielsweise Laptops und Smartphones zugreifen, also nicht nur mit Geräten, die sich im selben (Heim-)Netzwerk befinden. Für die meisten Anwender dürfte eine Netzwerkfestplatte teurer sein als ein Cloud-Speicher und sie ist aufwendiger in der Einrichtung und im Betrieb. Allerdings bekommen das durchschnittliche Anwender durchaus hin, wenn sie möchten – so aufwändig ist es auch wieder nicht.

Ob man eine NAS-Festplatte braucht, ist die andere Frage, die jeder für sich beantworten muss.  Immerhin liegen die Daten mit NAS nicht auf einem fremden Server, sondern auch dem eigenen. Die Anschaffungskosten sind zwar höher, aber dafür hat man keine laufenden Kosten wie bei Cloud-Anbietern.

5. E-Mail-Limit aufheben

 In der Registry kannst Du das E-Mail-Limit von Outlook-Dateianhängen aufheben. fullscreen
In der Registry kannst Du das E-Mail-Limit von Outlook-Dateianhängen aufheben. (©Screenshot TURN ON / Microsoft 2016)

Bei den meisten Anbietern darf die Größe aller E-Mail-Anhänge pro Mail 25 GB nicht überschreiten. Wer unbedingt eine größere Datei via E-Mail verschicken möchte, kann das trotzdem tun. Dafür ist allerdings ein Eingriff in die Registry nötig, also ins Windows-System. Wie immer gilt also: Auf eigene Gefahr (in der Regel wird es aber einfach nicht funktionieren oder man kann den Fehler durch ein Umschreiben der entsprechenden Datei beheben).

Öffne für die Erhöhung des Limits der E-Mail-Anhänge in Outlook via "Windows-Taste + R" und der Eingabe von "regedit" im Ausführen-Fenster den Registry-Editor. Gehe dann auf den Pfad "HKEY_CURRENT_USER/SOFTWARE/Microsoft/Office/Outlook". Mache anschließend im weißen Fenster rechts einen Rechtsklick und gehe auf "Neu > DWORD-Wert (32-Bit)". Als Namen des Eintrags gibst Du "MaximumAttachmentSize" ein. Um den Wert auf 50, 100 oder 200 MB zu beschränken, machst Du einen Doppelklick auf den Eintrag und gibst als Wert "51200", "102400" oder "203800" ein. Oder Du hebst das Limit komplett auf mit einem Wert von "0".

Im Anschluss musst Du den Registry-Editor schließen und Outlook neu starten, damit das Limit aufgehoben ist. Bedenke aber, dass das Verschicken so großer Dateien und ihre Annahme beim Empfänger via Mail ziemlich lange dauern kann.

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