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Neuer PC? Diese 9 Programme solltest Du gleich installieren

Auf bestimmte Programme sollten Windows-Nutzer besser nicht verzichten.
Auf bestimmte Programme sollten Windows-Nutzer besser nicht verzichten. (©Screenshot Microsoft/ TURN ON 2015)

Ein neuer PC oder Laptop überzeugt durch Geschwindigkeit und bietet neben dem Office-Betrieb oft auch ausreichend Hardwarepower für die meisten Spiele. Doch nach der Inbetriebnahme sind erst mal eine ganze Menge Tools und Programme nötig, damit störungsfreies Arbeiten garantiert ist. Wir verraten, auf welche 9 Software-Titel Du keinesfalls verzichten solltest.

1. Web-Browser

Keine Frage: Auf jedem System muss heutzutage ein Programm installiert sein, mit dem Du im Internet surfen kannst. Die wohl bekanntesten Vertreter sind dabei der Google Chrome Browser, Mozilla Firefox oder alternativ der Edge Browser von Microsoft. Für welchen Du Dich dabei entscheidest, liegt natürlich bei Dir. Vom Funktionsumfang her nehmen sich die Programme nicht viel, in Sachen Nutzerzahlen liegt allerdings der Chrome-Browser vorne: Knapp ein Drittel aller Web-Surfer nutzt das Programm von Google.

2. Messaging

 Skype ist wohl einer der bekanntesten Messenger-Programme. fullscreen
Skype ist wohl einer der bekanntesten Messenger-Programme. (©Microsoft 2016)

Wer mit Freunden und Verwandten in Kontakt bleiben möchte, sollte sich Skype installieren. Das Programm ist vor allen Dingen bekannt dafür, neben normalen Text-Chats kostenlose Skype-Telefonate oder Videoanrufe zu anderen Nutzern zu bieten. Ebenso lässt sich das Skype-Konto mit Geld aufladen, sodass Du zudem Anrufe im Telefonnetz tätigen kannst. Alternativ kannst Du Google Hangouts nutzen, über das Du in Kontakt mit anderen Google-Nutzern treten kannst. Zwar gibt es noch ältere Tools wie den damaligen Messenger-Platzhirsch ICQ, diese verfügen jedoch über immer weniger Nutzer.

3. Security

Sicherheit ist eine der wichtigsten Komponenten für jeden, der sich im Internet bewegt. In Windows 10 ist zwar sowohl eine Firewall als auch ein Virenscanner integriert, jedoch schadet es nicht, zumindest ein zusätzliches Programm zur Abwehr von Viren und Malware zu installieren. Hier stehen Nutzern eine ganze Reihe an kostenlosen Titeln zur Auswahl, wie etwa Avira Antivirus. Wer dagegen nach erweiterten Schutzfunktionen, etwa für sichere Mailübertragung oder Onlineshopping sucht, oder sein Programm für mehrere Geräte nutzen möchte, sollte sich überlegen, ein kostenpflichtiges Abonnement eines solchen Programms abzuschließen.

4. Videoplayer

Wer ab und zu ein Video auf dem Computer ansehen möchte, sollte sich den VLC Media Player installieren. Der Player spielt ohne Murren alle gängigen Videoformate, ohne dabei nach zusätzlich herunterzuladenden Videocodecs zu verlangen. Alternativ ist auf den meisten Windows-Systemen der Mediaplayer meist schon installiert, der zumindest für Standard-Videodateien ausreicht.

5. Zip-Programme

Größere Downloads sind heutzutage mit dem Zip-Format komprimiert. Um solche Dateien zu entpacken, muss daher ein Entpack-Programm installiert sein, dass diese Dateien öffnet und dekomprimiert. Einer der Favoriten von PC-Nutzern ist dabei die Freeware 7-Zip. Das Tool kann neben dem Zip-Format auch andere Datenformate wie RAR- oder Cabinet-Dateien lesen und ist ein guter Allrounder.

6. Laufzeitbibliotheken

Unter den sogenannten Runtime-Dateien versteht man Treiberbibliotheken, die für viele Anwendungen unerlässlich sind. Daher sollten Java, Silverlight, .Net und Shockwave in der jeweils aktuellsten Version installiert werden. So vermeidest Du, dass am Ende einer Spiel- oder Software-Installation der nervige Hinweis kommt, dass erst noch einige Runtime-Bibliotheken installiert werden müssen.

7. Bildbetrachter

Du hast häufig mit Bildern in den unterschiedlichsten Formaten zu tun? Dann ist es empfehlenswert, die Freeware IrfanView zu installieren. Diese Software liest ziemlich alle bekannten Bildformate und erlaubt zudem noch die rudimentäre Bearbeitung. Ebenso lassen sich mit der Software mehrere Bilder auf einmal neu skalieren oder konvertieren.

Wer dagegen Bilder hauptsächlich bearbeitet und nicht auf Adobe Photoshop zurückgreifen kann oder möchte, sollte sich zudem GIMP ansehen. Dies ist der wohl bekannteste Freeware-Foto-Editor auf dem Markt und bietet wie auch Photoshop eine ganze Reihe an Möglichkeiten, Deine Bilder aufzuhübschen.

8. Online-Speicher

 Dropbox gibt es natürlich auch als App für Android und iOS. fullscreen
Dropbox gibt es natürlich auch als App für Android und iOS. (©Flickr / Ian Lamont, Format changed 2016)

Du teilst oft Dateien mit anderen Leuten und möchtest nicht unbedingt auf den Google-Drive-Speicher zugreifen? Dann gibt es eine ganze Reihe von Alternativen. Der wohl bekannteste Cloud-Service ist wahrscheinlich Dropbox, bei dem Du nach der kostenlosen Anmeldung bereits 2 Gigabyte freien Onlinespeicher bekommst. Alternativ bietet Microsoft seinen Dienst OneDrive an, wo angemeldete Nutzer immerhin 5 Gigabyte Speicher spendiert bekommen. Spitzenreiter in Sachen Speicherplatz ist allerdings Google Drive: Nach der Anmeldung bekommst Du hier 15 Gigabyte Cloudspeicher zur Verfügung gestellt.

9. Ein Tool für alle Fälle

Zugegeben: Die Installation von gleich mehreren Programmen kann sehr nervig sein. Praktischerweise gibt es Ninite: Dieses Tool bietet Dir die Möglichkeit, gleich mehrere Programme auf einmal zu installieren. Dabei hast Du am Anfang die Auswahl, aus einer Auflistung von mehreren Software-Titeln aus verschiedenen Kategorien zu wählen. Anschließend musst Du nur noch die Installation starten und der neue PC ist im Nu eingerichtet.

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