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Schon gewusst? Sechs kuriose Fakten über Windows

Die Geschichte von Windows fördert einige kuriose Fakten zu Tage.
Die Geschichte von Windows fördert einige kuriose Fakten zu Tage. (©Picture Alliance/ Zoltan Mathe 2015)

Während Windows 10 bereits vor der Tür steht, lohnt es sich, mal einen Blick auf die Geschichte des Betriebssystems zu werfen. Diese ist nicht nur voll von großen Erfolgen und einigen Rückschlägen, sondern bietet hält auch unzählige Anekdoten bereit. Wir haben die sieben kuriosesten Fakten über Windows gesammelt.

Mit Windows 10 wird Microsoft in diesem Sommer ein weiteres Kapitel der langen Geschichte seines Computer-Betriebssystems aufschlagen. Diese lässt sich natürlich ohne Probleme in Form von Versionsnummern, Updates oder Nutzerzahlen erzählen. Doch es gibt auch noch eine andere Geschichte von Windows. Sie besteht aus zahlreichen kleinen Anekdoten und fördert einige verblüffende Fakten zu Tage.

1. Bill Gates hatte ursprünglich einen anderen Namen im Sinn

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Bill Gates wollte das System anders benennen. (©CC: flickr/ OnInnovation 2015)

Nach dem Wunsch von Bill Gates sollte das Betriebssystem ursprünglich den etwas sperrigen Namen "Interface Manager" tragen. Letztlich war es Microsofts Marketing-Chef Rowland Hanson, der die Bezeichnung "Windows" in Spiel brachte. Damit spielte er auf die Menü-Struktur des Systems an, bei dem die Programme jeweils in eigenen Fenstern ausgeführt werden.

2. Die Maus-Steuerung war anfangs unbeliebt

Als Microsoft 1985 die erste Version von Windows auf den Markt brachte, war diese vor allem als Ergänzung zum Betriebssystem MS-DOS gedacht. Sie sollte es Nutzern erlauben, wichtige Arbeitsschritte bequem mit der PC-Maus auszuführen, anstatt umständliche Tastatur-Befehle zu verwenden. Konkurrenten wie Apple, Atari und Commodore setzten ein ähnliches Bedienkonzept bereits zuvor ein. Dennoch wurde die Maus-Steuerung zu Anfang von vielen Usern kritisch gesehen und als zu umständlich kritisiert.

3. Windows XP war die langlebigste Version

Keine Version von Windows war so lange im Einsatz wie Windows XP. Nach der Einführung im Jahr 2001 dauerte es sage und schreibe fünf Jahre, bis der Nachfolger Windows Vista vorgestellt wurde. Doch die Nutzer hatten noch immer nicht genug von XP. Auch nach der Einführung von Vista erfreute sich der Vorgänger weiterhin großer Beliebtheit.

4. Windows XP will einfach nicht sterben

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Nicht totzukriegen: Windows XP. (©Picture Alliance/ Andrea Warnecke 2015)

Auch nach dem Release von Windows Vista verlor Windows XP nichts von seiner Beliebtheit. Da sich die meisten Nutzer von Vista enttäuscht zeigten, wurde XP auch lange nach dem Erscheinen des Nachfolgers am Leben erhalten. Noch bis 2008 wurde das Betriebssystem offiziell vom Entwickler angeboten. Erst Windows 7 sorgte im Jahr 2009 dafür, dass viele PC-User ihr Betriebssystem aktualisierten. Trotzdem blieb XP weiter im Einsatz. 2014 lief das Betriebssystem schätzungsweise noch immer auf 500 Millionen Rechnern. Selbst nachdem Microsoft mittlerweile auch den Sicherheits-Support für die Software eingestellt hat, halten etliche User an XP fest.

5. Windows 7 war DER Verkaufsschlager für Microsoft

Mehr als 240 Millionen Lizenzen von Windows 7 konnte Microsoft in den ersten zwölf Monaten nach dem Release des Systems im Oktober 2009 verkaufen. Zum Vergleich: Windows 95 konnte sich im ersten Jahr nach dem Release nur 40 Millionen Mal verkaufen. Allerdings hatte sich die Zahl der weltweiten PC-Nutzer zwischen 1995 und 2009 um ein Vielfaches vergrößert, sodass auch die Nachfrage entsprechend groß war. Umso enttäuschender war der Launch von Windows 8. Das Betriebssystem verkaufte sich in seinem ersten Jahr "nur" über 100 Millionen Mal.

6. Fast alle Geldautomaten laufen mit Windows

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Der Geldautomat zeigt eine Windows-Oberfläche. (©CC: flickr/ Dirk Spannaus 2015)

Das Windows-Betriebssytsem ist nicht nur auf Computern, Tablets und Smartphones im Einsatz sondern auch auf Geldautomaten. Noch 2014 liefen 95 Prozent aller weltweit im Einsatz befindlichen Geldautomaten mit Windows XP. Erst nachdem Microsoft offiziell den Sicherheits-Support für XP im April 2014 eingestellt hatte, wechselte ein großer Teil der Betreiber auf Windows 8.1. Mittlerweile hat der Branchenverband ATM Industry Association die Automaten-Betreiber aufgefordert, spätestens nach dem Release von Windows 10 auf das neue Betriebssystem zu aktualisieren. Fast alle Geldautomaten weltweit laufen mit irgendeiner Version von Windows. Alternative Betriebssysteme wie Android oder sonstige Linux-Varianten spielen auf dem Markt nur eine sehr marginale Rolle.

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