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Zum Semesterstart: 18 Tools, die Studenten kennen müssen

Mit den richtigen Tools fällt das Studieren gleich viel leichter.
Mit den richtigen Tools fällt das Studieren gleich viel leichter. (©Pixabay 2016)

Ein neues Semester steht an und Du fühlst Dich unorganisiert? Kein Problem. Von Apps, die Du für Deinen Studiengang haben solltest bis zu Software, die Dir Dein Studentenleben leichter macht: Das sind die 18 Gratis-Tools, die Studenten kennen müssen.

Du stehst am Anfang Deines Chemiestudiums und hast den Eindruck, dass Deine Kommilitonen das Periodensystem viel besser kennen als Du? Im Informatikstudium erzählen andere von ihren Programmiererfolgen und Du glaubst, Du hast da etwas verpasst? Vielleicht haben die anderen aber auch einfach nur eine praktische Software, die ihnen hilft. Hier erfährst Du die 18 wichtigsten Gratis-Tools für Studenten. Damit holst Du schnell auf.

1. Für Chemiker: ChemSketch und Merck PTE

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Mit ChemSketch baust Du Moleküle. (©YouTube 2016)

"Im Leben muss man nichts fürchten, man kann alles begreifen", meinte die Chemikerin und Physikerin Marie Curie (1867-1934). Ein paar hilfreiche Tools können dem angehenden Chemiker für das Begreifen nicht schaden.

ChemSketch: Mit dem Gratis-Tool ChemSketch für den Windows-PC baust Du Moleküle und schaust sie Dir in verschiedenen 3D-Ansichten an. Damit gelingt die Strukturen-Analyse von chemischen Verbindungen recht einfach. Die Moleküle werden dank der eingebauten IUPAC-Nomenklaturregeln gleich richtig benannt.

Zum Download: ChemSketch für Windows-PC

Merck PTE: Als Chemiker musst Du mit dem Perdiodensystem arbeiten, daran führt kein Weg vorbei. Die Smartphone-App Merck PTE enthält nicht nur das Periodensystem, sondern liefert dazu auch alle möglichen Informationen zu den Elementen und lässt Dich Molmassen von beliebigen Verbindungen berechnen, Atomradien, Massen und mehr vergleichen.

Zum Download: Merck PTE für Android oder für iOS

2. Für Informatiker: Eclipse und Notepad++

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Notepad++ ist eine Textverarbeitungssoftware für Programmierer. (©Clever Techie 2016)

"Der Computer wurde zur Lösung von Problemen erfunden, die es früher nicht gab", meinte Bill Gates. Vielleicht kannst Du als Informatiker einige der neuen Probleme lösen. Die unter Programmierern weit verbreiteten Anwendungen Eclipse und Notepad++ helfen Dir dabei.

Eclipse: Eclipse ist ein Java-basiertes Programmierwerkzeug zur Entwicklung von Software. Dank der Open-Source-Struktur werden inzwischen viel mehr Programmiersprachen unterstützt als Java.

Zum Download: Eclipse für Windows-PC

Notepad++: Das Windows-Programm Notepad++ erkennt alle gängigen Programmiersprachen. Das Textverarbeitungs- und Programmierprogramm verbraucht nicht viele PC-Ressourcen und läuft schnell und flüssig.

Zum Download: Notepad++ für Windows-PC

3. Für Grafiker: Inkscape, Gimp und Blender

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Blender ist eine freie 3D-Grafiksuite, etwa für angehende Animationsfilm-Macher. (©YouTube / Counterpoint Life 2016)

"Oft trifft man wen, der Bilder malt, viel seltener wen, der sie bezahlt", sagte einst Wilhelm Busch (1832-1908). Als Profi-Grafiker wirst Du dieses Problem hoffentlich nicht haben. Auf dem Weg zum Erfolg helfen Dir folgende Programme:

Inkscape: Inkscape ist ein freies Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Vektorgrafiken. Der Gratis-Konkurrent von Adobe Illustrator kann es zwar nicht mit dem großen Vorbild aufnehmen, ist aber optimal für Einsteiger und Semi-Profis geeignet.

Zum Download: Inkscape für Windows, Mac OS X oder Linux

Gimp: Die freie Photoshop-Alternative, das ist Gimp. Für alle einfacheren Bildbearbeitungen genügt Gimp bereits. Die kostenpflichtigen Profi-Grafikprogramme Adobe Photoshop oder CorelDraw kannst Du Dir noch später in Deiner Karriere besorgen.

Zum Download: Gimp für Windows, Mac OS X oder Linux

Blender: Blender ist eine freie 3D-Grafiksuite. Damit kannst Du Figuren modellieren, texturieren und animieren. Es gibt auch Menüs zum Videoschnitt und zur digitalen Nachbearbeitung. Das Programm wird von kleineren Studios für Animationsfilme und Videospiele eingesetzt.

Zum Download: Blender für Windows, Mac OS X oder Linux

4. Für Physiker und Mathematiker: GeoGebra, WolframAlpha und Photomath

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Mit WolframAlpha gelingt sogar das Werfen von Bällen in ein Wasserglas. (©Tenso Flow 2016)

"Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher", sagte der Physiker Albert Einstein (1879-1955). Wenn Du Dir als Physiker oder Mathematiker die Dinge so einfach wie möglich machen möchtest, sind Dir die folgenden Programme dabei behilflich.

GeoGebra: GeoGebra ist "der Grafikrechner für Funktionen, Geometrie, Algebra, Analysis, Statistik und 3D", meint der Entwickler. Die Software stellt mathematische Formeln also grafisch dar und macht Mathematik dabei anschaulich. Das Programm war zwar ursprünglich für Schüler gedacht, wird aber auch von Studenten gerne gebraucht. GeoGebra wird von allen erdenklichen Betriebssystemen unterstützt, darunter auch mobile Systeme wie Android und iOS.

Zum Download: Geogebra für Windows, Mac und Smartphones

WolframAlpha: WolframAlpha ist eine synthetische Suchmaschine, die aus bestimmten Eingaben Ergebnisse berechnen kann. Im Bereich der Physik werden etwa Berechnungen in den Bereichen Mechanik, Quantenphysik, Astrophysik, Partikelphysik, Statistische Physik, Thermodynamik, Elektrizität und Magnetismus, etc. durchgeführt. Wenn ein Taschenrechner nicht genug ist, hilft WolframAlpha aus.

Zum Download: WolframAlpha im Browser

Photomath: Du kommst bei einer Berechnung auf Papier nicht weiter? Dann hilft Dir vielleicht Photomath. Mit der Smartphone-App knippst Du ein Foto von Deiner Gleichung und schon löst das Programm die Aufgabe und zeigt das Ergebnis auf dem Display an.

Zum Download: Photomath für iOS und Android

5. Für Sprachstudenten: Open Library und Projekt Gutenberg

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Die Open Library bietet über eine Million kostenfreie eBooks. (©YouTube / Rockbridge Library 2016)

"Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muss es eine eigene Hölle geben", meinte Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832). Wie praktisch, dass Dir neben Universitätsbibliotheken auch kostenfreie Online-Bibliotheken den Gang zum Buchhändler inzwischen häufig ersparen können. Diese Websites braucht ein angehender Germanist oder sonstiger Philologe:

Open Library: Die Open Library enthält über eine Million kostenfreier eBooks. Die meisten sind Klassiker, für die niemand mehr die Urheberrechte beansprucht, aber man kann sich auch anmelden und aktuellere Werke aus dem 20. Jahrhundert ausleihen.

Zum Download: Open Library im Browser

Projekt Gutenberg: Das Projekt Gutenberg von Spiegel Online ist die größte elektronische Volltextsammlung deutschsprachiger Literatur. Mehr als 8000 Werke von über 1700 Autoren sind hier online abrufbar.

Zum Download: Projekt Gutenberg im Browser

6. Studentenfutter: Mensa App und Sparpionier

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Die Mensa-App verrät Dir den Speiseplan Deiner Mensa und die Studenten-Bewertungen des Essens. (©iMensa 2016)

"Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzdem gut", meinte schon der französische Dichter Molière (1622-1673). Heute gibt es Apps, die Dir beim Sparen helfen und die Dir sagen, in welcher Mensa es das beste Essen gibt.

Mensa App: Die Mensa App bietet über 550 Speisepläne von Mensen und Uni-Caféterien in über 180 Städten. Damit erfährst Du schon in der Vorlesung, was es später zu essen gibt. Obendrein bietet das Programm eine Bewertungsfunktion für die Gerichte.

Zum Download: Mensa App für Android und iOS

Sparpionier: Als Student musst Du vielleicht auf jeden Cent achten. Um beim Lebensmittelkauf immer das günstigste Angebot bei den Supermärkten in Deiner Nähe zu entdecken, hilft Dir die App Sparpionier. Ganze zwei Millionen tagesaktuelle Tiefpreise aus über 30.000 Läden führt die App auf und erlaubt so den Preisvergleich.

Zum Download: Sparpionier für Android und iOS

7. Für den Studi-Alltag: GoConqr, KnickKnacks, BAföG-Rechner und Flatastic

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Auf KnickKnacks kannst Du gebrauchte Fachbücher kaufen und verkaufen. (©KnickKnacks 2016)

Zum Studentenleben gehören nicht nur die Studieninhalte, sondern auch das Drumherum. Vielleicht kannst Du BAföG gebrauchen, möchtest mit anderen Studenten zusammen lernen, alte Lehrbücher verkaufen oder Dir das Zusammenleben in der WG erleichtern. Für all diese Dinge gibt es passende Software.

GoConqr: GoConqr von Examtime ist ein soziales Netzwerk für Studenten, die zusammen lernen möchten. Außerdem kannst Du dort eigene Lernressourcen erstellen und sie dann in Deiner Gruppe teilen, darunter Mindmaps, Karteikarten, Notizen, Quizze und Folien.

Zum Download: GoConqr für den Browser, Android oder iOS

KnickKnacks: Auf KnickKnacks kannst Du gebrauchte Lehrbücher kaufen oder verkaufen. Dort kann man oftmals noch recht gute Preise für die Fachbücher erzielen. Außerdem lässt sich damit Geld sparen, denn Fachbücher, bei denen Ausleihen nicht genügt, können recht teuer sein.

Zum Download: KnickKnacks für den Browser

BAföG-Rechner: Die BAföG-Rechner erlauben eine erste Einschätzung der Höhe des BAföG-Geldes, das Du vom Staat unter Umständen für Dein Studium bekommen könntest. Bedenke aber: Einen Teil davon musst Du später zurückzahlen. Trotzdem kann Dir die staatliche Förderung helfen, vor allem, wenn Du in einer anderen Stadt studierst.

Zum Download: BAföG-Rechner von Studies-Online für den Browser

Flatastic: Flatastic kann Dir eine Menge Ärger beim Leben in einer WG ersparen. Mit der App kannst Du mit Deinen Mitarbeitern einen Putzplan aufstellen, gemeinsam eine Einkaufsliste oder eine Pinnwand führen und Du kannst die Finanzen berechnen. Dadurch wird die Arbeit in der WG gerechter verteilt.

Zum Download: Flatastic für den Browser, für Android oder iOS

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